Nr. 5.
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Berichtigung“
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Deutsche Photographen-Zeitung 1894. 45 welche, im einfachen Bade getont, nach drei- bis vierjähriger Dauer in Bezug auf reine Weissen und Ton unverändert sind, während Celloidin- und Gelatine- bilder, welche im combinirten Bade getont wurden und den gleichen Aufbe- wahrungsort theilten, in den Lichtern gelb und im Ton colossal zurück- gegangen sind, trotz einer genügenden Auswässerung. Zu bemerken ist hier, dass verschiedene Fabrikate sich allerdings etwas verschieden verhalten, je nachdem dieselben mebr oder weniger Säure entbielten.
Auf eine fast absolute Baltbarkeit der im einfachen Bade getonten und fixirten Copieen kann man rechnen, wenn man dieselben passend gegen Feuch- tigkeit und den oxydirenden Einfluss der Luft schützt. Dies erreicht man am einfachsten und besten durch Anwendung eines geeigneten Lackes. Ein solcher schützt das Bild in der wirksamsten Weise und es sollte daher das Lackiren der Drucke, namentlich solcher grösseren Formats, angelegentlich empfohlen werden. Ein etwaiges Gelbwerden der Lichter tritt dann als Folge des Lackirens bei dem neuen mit Barytschicht präparirten Papier wohl kaum oder erst nach sehr langer Zeit auf. Barytgrund und Lack bilden dann vereint einen so sicheren Schutz, dass, wenn man nicht die fertigen Bilder mit grösster Nachlässigkeit behandelt, ein Verderben der getrennt getonten und fxirten, selbstverständlich gut ausgewaschenen Bilder auf Celloidin-, Kollodion-, Albu- min- oder Gelatinepapier zu befürchten braueht. b
personalien.
Unser Mitglied Herr Hofphotograph Ruppreeht in Oedenburg(Ungarp) hat für seine Manöverbilder von dem Kaiser und König von Oesterreich-Ungarn die goldene Medaille erhalten. Gleichzeitig hat der Kaiser befohlen diese als sehr gelungen bezeichneten Bilder der Hofbibliothek einzuverleiben. Ausserdem erhielt Herr Rupprecht von dem Erzherzog Joseph eine goldene und von dem Erzherzog Otto eine Brillant-Busennadel.
Herr Günther Wagner,
Inbaber der bekannten Farbenfabrik gleicher Firma in Hannover, tbeilt mit, dass der langjährige Mitarbeiter Herr Gustav Peters aus seinem Geschäfte ausgeschieden und dessen Procura erloschen ist. Hingegen hat er seinen Schwiegersohn Herru Fritz Reindorf als Theilbaber aufgenommen, sowie den Herren Dr. W. Abt und Max Kiehter zusammen Procura ertheilt.
vermischtes
Ein Wort zur Berichtigung.
In dem in der Deutschen Photographen-Zeitung Nr. 3 wiedergegebenen Protokoll der Versammlung der Photographischen Gesellschaft in Hamburg- Altona vom 30. November 1893 befindet sich eine Besprechung des Albumin- papieres. Man spricht dort die Ansicht aus,„dass an dem leichteren Ver- derben der Albuminbilder, welches man beobachtet haben will. neben dem Carton auch das verwendete Albuminpapier schuld sei, dass dieses Fabrikat früher besser hergestellt und dass die Fabrikanten statt des reinen Hühnereiweisses
ein auf andere Weise gewonnenes Albumin zur Herstellung der Papiere ver- wendeten.“
Da der gedachte Artikel von sebr vielen Interessenten gelesen wird, ge-
wiss auch in die eine oder andere Zeitung übergeht, so könnte, wenn derselbe ohne Erwiderung bliebe,
die Ansicht entsteben, als wären die darin aus- gesprochenen Muthmaassungen richtig. Wir erlauben uns daher,„ein Wort zur zu bringen.— Wenn gesagt ist, dass wohl hauptsächlich jetzt anderes Albumin, als Hübnereiweiss verwendet würde, so liegt hier eine ab-
solut falsche Muthmaassung vor. Wir glauben, wenn auch unaufgefordert, zu-
gleich im Namen aller Albuminpapier- Fabrikanten aussprechen zu dürfen, dass als reines Hühnereiweiss


