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Nr. 46. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 373
Natron verwandelt und das Fixirnatron bleibt unzersetzt, weil die schweflige Säure schwächer ist als die unterschweflige. Freie Schwefelsäure hingegen, selbst im verdünntesten Zustande, zersetzt das unterschwefligsaure Natron sofort, indem sie unterschweflige Säure frei macht. Die letztere kann aber im freien Zustande nicht bestehen und zerlegt sich von selbst in schweflige Säure und Schwefel, welcher das Bad trübt oder sich auch im Ausscheidungsmomente zum Theil mit vorbandenem Silber verbindet; lauter unerwünschte Vorgänge.
Die soeben beschriebenen langsamen, freiwilligen Zersetzungen erfolgen sehr oft in den gewöhnlichen Fixirbädern, indem sich unter- schwefligsaures Silber in Schwefelsilber und Schwefelsäure zerlegt, welche ihrerseits wieder das unterschwefligsaure Salz zersetzt u. s. w. Daher die Trübung und die schmutzige Färbung des Bades, der braune bis schwarze Niederschlag und manchmal missfarbige Nega- tive, welche noch obendrein keine Garantie für Haltbarkeit bieten und bei etwa nöthiger Verstärkung schlechter statt besser werden, was weitere Uebelstände beim Copiren zur Folge hat.
Alle diese Unzuträglichkeiten werden bei Anwendung des neuen sauren Fixirbades mit einem Seblage vollständig vermieden, und wenn richtig angesetzt und einigermaassen aufmerksam verfabren wird, ist ein Misslingen ausgeschlossen, gleichviel, mit welchem Entwickler man arbeitet.
Dies neue saure Bad unterscheidet sich sehr von dem alten und bietet eine ganz andere Garantie für die darin fixirten Negative, als die oft schon zur Klarbaltung empfohlene trübe Mischung von Alaun und unterschwefligsaurem Natron, welche, wie Lainer sehr richtig sagt, mit ihren Schwefel- und Thonerde Ablagerungen unbequem, wenn nicht schädlich ist.
Auch zur Fixage von entwickelten Papierpositiven ist das saure Fixirbad mit Vortbeil anwendbar. nicht aber für, auf die gewöhn- liche Weise hergestellte Albuminbilder, welche durch dies Bad einen unschönen kalten Ton bekommen.
Von grossem Vortbeil ist sodann noch das eben beschriebene saure Fixirbad zum Ansatz für den Abschwächer mit Kaliumferrid- oxalat. Während dies Salz in gewöhnlicher neutraler Lösung von unterschwefligsaurem Natron schon nach einigen Tagen eine Trübung und später einen bedeutenden braunen Bodensatz und Beschlag der Flaschenwand verursacht und an Kraft dabei wesentlich verliert, bleibt die saure Fixage mit Kaliumferridoxalat Monate lang voll- kommen klar und wirksam. Gewiss eine grosse Annehmlichkeit.
Bei Parallel-Versuchen mit dieser neuen und der alten Ab- schwächung ergab sich übrigens das von mir schon längst vermuthete und in meinem Artikel über das Kaliumferridoxalat erwähnte Mit- wirken des atmosphärischen Sauerstoffs. Es zeigte sich nämlich, als ich einen grossen Tropfen Abschwächung auf den glatten Hinter- grund eines trockenen Negativs wirken liess, dass jedesmal die Flüssigkeit am Rande des Tropfens viel stärker gewirkt batte, als in der Mitte. Um die Einwirkung der atmosphärischen Luft hierbei experimentell zu constatiren, machte ich 3 Parallel-Versuche mit je einer Platte in der Luft und einer in Kohlensäuregas; jedesmal hatte


