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338 Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 41.
Die Platten aus der Trockenplatten-Fabrik von F. Weisbrod& Cie. in Frankfurt a. M. sind für diesen Apparat besonders lichtempfind- lich dargestellt und in Schachteln von je 8 Stück zusammengepackt. Hat man alle Platten, die im Apparate waren, exponirt, so giebt man denselben in die Wechseltasche, eine leere Schachtel und ein neues Paquet Platten dazu, nimmt zuerst alle exponirten Platten aus dem Apparat, bringt sie in die leere Schachtel und setzt dafür neue in denselben und das Spiel kann von Neuem beginnen.
Die Hantirungen sind alle höchst einfach und dürfte bei nur einigermaassen vorsichtiger Behandlung ein Misslingen nicht leicht vorkommen.
Die Platten sind höchst empfindlich und rein und geben beson- ders bei guter Beleuchtung eine sehr feine Abstufung der Töne. Sie können mit Hydrochinon, Eikonogen oder Pyro entwickelt werden.
Der Preis für den Apparat ist 72 Mk.; für eine Schachtel mit 8 Platten 80 Pfg.
Von Dr. Richard Jacoby.
Ueber die Unzuträglichkeiten und Unannehmlichkeiten, welche durch die Verwendung des Glases als Träger der lichtempfindlichen Schicht bedingt sind, braucht wohl kaum noch ein Wort gesagt zu werden. Die Schwere der Platten einerseits, andererseits die Zer- brechlichkeit sind vor allem zu stark in die Augen fallende Mängel, als dass man nicht schon lange Versuche unternommen hätte, ein so zweifelhaftes Material zu ersetzen. Neuerdings scheint man auf den richtigen Weg gekommen zu sein, indem man Celluloid ver-— wendet. Wie so viele grosse Fortschritte verdanken wir auch diese Erfindung den Amerikanern, die nach langem und zähem Mühen dahin gelangten, ein geeignetes Celluloid darzustellen und das Problem, die Celluloidblätter tadellos mit Emulsion zu beziehen, mustergiltig zu lösen. Das grösste photographische Geschäft der Vereinigten Staaten, E.& H. T. Anthony& Co., New-York, nahm sofort die Herstellung in die Hand und heute schon, kaum noch nicht ein Jahr nach der Veröffentlichung der ersten Nachricht über die Neuheit, geht das ausgezeichnete Fabrikat dieses Welthauses, das Climax Negative Film, durch alle Länder, in denen man der Licht- bildkunst huldigt.
Bei der Bedeutung, welche der Celluloidplatte zweifellos zuge- sprochen werden muss, wird es die Leser dieses Blattes sicher in- teressiren, über Celluloidplatten, deren Geschichte und Darstellung Näheres aus dem Munde eines Mannes zu erfahren, der wie kaum ein anderer competent ist. Mr. Tom Carbutt machte nämlich ge- legentlich der in Boston veranstalteten Jubelfeier zum 50. Jahrestage der Erfindung der Photographie Mittheilungen darüber, von denen wir das Wesentlichste nachstehend bringen.
Darnach datiren die Bestrebungen zum Ersatz des Glases 8 bis 9 Jahre zurück. Rev. Mr. Palmer in Liverpool war einer der Ersten, der Gelatine zu verwenden trachtete. Ferrier in Paris probirte Gela-
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