Jahrgang 
1889
Seite
303
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Nr. 37. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 303

Erzeugniss bei der Ausstellung hinweisen es ist die von Herrn S. Behrens-Berlin zu Ehren der Versammlung herausgegebene Aus- stellungs-Zeitung, die Manchem Interesse bot.

Die 6 Uhr im Saale der Vereiusgesellschaft stattfindende Tafel, an der sich ungefähr 140 Personen betheiligten, verlief Dank den gesanglichen und declamatorischen Vorträgen und Dank den Toasten, die stiegen, auf das Glänzendste.

Das Präsidium über die gutgelaunte Tischgesellschaft führte mit grossem Geschick und nie ermüdender Ausdauer der Blinden- und Taubstummenlebhrer Herr Knöfler, der es meisterlich verstand, vor Beginn eines Vortrages die hochgebenden Wogen der Lust und Heiter- keit durch das beruhigende Oel seiner Rede zu glätten.

Das erste Hoch, ausgebracht von dem Vorsitzenden Herrn Schwier, galt es ist dies in Deutschland bei festlichen Gelegenheiten zur guten Sitte geworden Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser Wilhelm II. und Sr. Kgl. Hobeit dem Grossherzog Carl Alexander als Landesherrn. Jubelnd stimmte die Versammlung in dieses Hoch ein und sang dann stehend das Lied:Heil dir im Siegerkranz.

Die Begrüssungsworte an die Gäste, die Herr Knöfler sprach, lauteten folgendermaassen:

Hochverebrte Festgäste!

Vom Local-Comité ist mir der ebrenvolle Auftrag zu Theil ge- worden, all die lieben Gäste zu begrüssen, die sich aus Ost und West, aus Nord und Süd des deutschen Vaterlandes in unserm Weimar eingefunden haben, um die fünfzigjährige Erinnerungsfeier der Erfindung der Photographie und die XVIII. Wanderversammlung der deutschen Photographen zu begehen. Mit den Empfindungen der reinsten Freude und Zuneigung kann ich Ihnen berichten, dass nicht nur das Comité, sondern auch die ganze Stadt und das Land Ihnen ein herzlich Willkommen zuruft, und es ist dasselbe auch in thatkräftiger Weise, wie Ihnen bereits bekannt ist, zum Ausdruck gekommen. Man ist sich wohl bewusst, welche hohe Bedeutung Ihre berrliche Kunst hat, die wie keine andere in einem so kurzen Zeit- raum ihres Bestehens so grosse Fortschritte gemacht hat. In unserer lieben Stadt Weimar, in der die grössten Denker und Dichter unserer Nation wohnten und in der die Kunst eine treue Pflegstätte gefunden bat, haben Sie sich in so reicher Zahl eingefunden und ich frage mich, ob nicht auch unser Altweimar einen Willkommengruss für unsere lieben Gäste hat, der sie erhebt und unvergesslich für ihr ganzes Leben bleiben wird. Nun, meine verehrten Festgenossen, Sie haben heute unsere Heiligthümer angeschaut, Sie haben in den Stätten geweilt, in denen unsere Geistesheroen ihr Heim hatten. Aus einer derselben strahlten Ihnen mit grossen goldenen Lettern drei Worte entgegen, sie entstammen von dem Apostel wahrer Humanität Joh. Gottfr. v. Herder, und in diesen will ich mein Willkommen von Alt- und Jungweimar zusammenfassen, es sind die Worte: Licht, Liebe, Leben! Ja, fürwahr wir begrüssen auch in Ihnen dieLichtfreunde, die mit Hilfe des Lichtes alles Das wieder in Erscheinung treten lassen, was der menschliche Geist erblickt und erforscht hat, in allen Gebieten menschlichen Erkennens und Wissens sind Sie mit thätig, um das Erforschte nicht nur festzuhalten, sondern

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