ing 1889.
otographen-ana Schwier wit der h u.§. W. Soll di 3 in, unterstütz 1n
gebrae ht hatte selbe jnst uni 8
lerren: Bürgeran ertel, Bliudeu. u dul ahe⸗ Reutier Ja eck, K. Sebyiet ler A Veruer Gfmn 1
oska Künstler, u ine iun nig erdaette
er rechteu ohetal r. 47, es vor del ſe heren Goethes Garb es. sind die Bäste 2n 1839— 1889 angh oss Belvedere fülk er linken deite di! t, die, einen phu lügelten Rade Stet
osser Bereitwilicze übernommen- dul denn Selle » der Buchiabrer l uf den Pfenoig. verstandel eé. ie bald liet, M lungenel 3u ge
2st Lel08t,
1 m gel
sbree 1 ung 1 ta
angef fähr 9B
41
Alles iu der hais
Nr. 36. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 289
keine Schach-Cigarren(in drei Zügen matt), sondern solche, ge- wickelt aus bestem Kraute.
So, die duftende Havanna schmauchend, das süsse Getränk schlürfend, bereiteten sich die schon anwesenden Gäste, sowie die Einheimischen auf die bevorstehende Versammlung würdig vor.
Die„Weimarische Zeitung“ begrüsste am 30. Juli in einem Gedichte des Herrn Seidel, Lehrer am Grossherzogl. Sophienstift, die deutschen Photographen folgendermaassen:
Gegrüsset seid mit eurer Kunst des Lichts,
Die auch des Blitzes Strahl in Dienst genommen, Sodass Gebild', entstanden aus dem Nichts,
Vor des Beschauers staunend Auge kommen!
Des Rosses Sprung, des Vogels kühnen Flug, Des Menschen vielgestaltig Thun und Walten, Der Schiffe, wie der Wolken schnellen Zug, Dies Alles wisst ihr sinnig festzuhalten.
Des Menschen Antlitz, alt sei's oder jung, Bewahrt ihr treu vor dem Vergessenwerden, Der Nachwelt lange zur Erinnerung,
Wenn er gebettet tief im Schoss der Erden.
Und Kirche und Palast, und Stadt und Land, Und Brücken kühn und hoch, und Burgruinen— Was müsste Alles nicht als Gegenstand
Zum Vorbild eurer„dunkeln Kammer“ dienen!
Verfinstern können sich nicht Sonn' und Mond, Venus vermag nicht einmal„durchzugehen“, Ohn' dass ihr haufenweise beigewohnt
Und es mit eignen Augen angesehen.
So tretet ein— und zögert länger nicht—
An unsers Heimes hochgeweihte Stätte,
Wo Dichters bleicher Mund sprach:„Licht, mehr Licht!“ Als ob er eure Kunst geahnet hätte!
Gegrüsset seid nochmals recht herzlich warm Mit eures Fleisses Früchten, die bewundert Die Mitwelt, hoch und niedrig, reich und arm, Nun schon, genau gezählt, ein halb Jarhundert!
Selbigen Tages mittags 1 Uhr standen auf dem Perron des Thüringer Bahnhofes zu Weimar mehrere Herren, Erwartung auf dem Gesichte und schwarz-grün-gelbe Schleifen an dem Busen. Das waren Mitglieder des Local-Comités, und die ankommenden Gäste zu empfangen. Und richtig, da kamen sie angesaust, die lieben Leute: oben berunter von Eisenach, unten berauf von Apolda, drüben herüber von Gera, und selbst auf den mit Curven reich gesegneten Berkaer und Rastenberger Bähnchen rasselten welche heran, bis zum Abend hoch in die 70 Mann, und bald waren sie vom ortskundigen Local-Comité berichtet, wo sie essen, trinken und schlafen konnten.
Abends fand im lauschigen Garten des
„Sächsischen Hofes“ Concert und Ausgabe der Festkarten statt.
——y—————————
bereit ihres Amtes zu walten


