276 Nr. 34.
Deutsche Photographen-Zeitung 1889. hältnissmässige Menge Wasser ersetzt zu werden. Z. B. die dreifache Salzmenge durch dreimal soviel Wasser als die einfache Salzmenge.
Also z. B. wenn in einer Stunde aus einer Salzlösung 30:100 1 cem diffundirt, so tritt eine gewisse Menge Wasser, und zwar mehr als 1 cem, durch die Membrane ein, dagegen wenn aus einer Salzlösung von 10:100 in einer Stunde 1 cem diffundirt, so tritt nur trotz dem gleichen Quantum von 1 ccem ½ der obengenannten „gewissen Wassermenge“ ein.
Auf Grund dieser festgestellten Gesetze der Diffusion und En- dosmose betrachten wir einmal den Vorgang beim Blasenbilden des Albuminpapiers.
Zu diesem Zwecke denken wir uns einen Bogen im Querschnitt stark vergrössert. Auf der einen Seite bildet das Eiweiss eine, wenn
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auch wenig poröse Membrane, auf der anderen Seite wird die Mem- brane von der oberen Schicht des Papiers, welche durch die Satinage einen gewissen Schluss erhalten hat, gebildet. Der schraffirte Raum bedeutet hier der Raum des Gefässes, in welchem die Lösung sich befindet. Der zwischen den beiden Membranen sich befindende Filz des Papiers kann ausser acht gelassen werden, da die Endosmose auch bei einem Gefäss, welches mit Filz, Baumwolle u. dergl. ange- füllt wäre, eintritt.(Schluss folgt.)
Ueber Momentaufnahmen. Als Antwort auf Frage 817 in Nr. 29 d. Ztg.
Von L. Belitski-Nordhausen.
Der Fragesteller hat mit Euryskop Nr. 6 auf ½ 2 der Brennweite abgeblendet, in ½ o Secunde bei gutem Sonnenschein Aufnahmen gemacht und wundert sich, dass dieselben sich nicht entwickeln wollen.
Nun, so weit sind wir noch nicht, dass wir bei so bedeutender
Abblendung in ½ 5o Secunde entwickelbare Aufnahmen machen können.
Mit der den Euryskopen oder Aplanaten beigegebenen kleinsten Blende, welche ⅛0 bis ¼ 0 der Brennweite beträgt, braucht man für eine gut beleuchtete Landschaft mit ziemlich empfindlicher Portrait- platte 1 bis 2 Secunden. Nehmen wir nun auch an, dass eine höchst- empfindliche Platte nur ¼ obiger Zeit brauchte, was indess in Wirk- lichkeit wohl kaum vorkommen dürfte, so würde man doch immer ¼ Secunde mindestens brauchen und jedenfalls noch alle möglichen Entwicklungskunststückchen anwenden müssen, um ein detaillirtes Negativ zu erbalten. Bedenkt man aber, dass bei ¼1 2 der Brenn- weite, Abblendung gegen ⅛ 5(das Mittel von 0 und ½¼) circa 4mal so viel Zeit nöthig ist, so ergiebt sich, dass bei dieser starken Ab- blendung unter den allergünstigsten Umständen doch mindestens
Nr. 4.
(secunde indestel ſei Put les Nög naeb nur ber der Vbis 3. eichnet) bblendu Bo 152: rauchen eon 8 tandes zild beb el. we noeh bre auch ke pro dass mt der Bre dazu, heisst Momen in rase eunde Ausnab oder ge objecti 324mal Ausehü liehtsta nur etw
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