Jahrgang 
1889
Seite
219
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eitung 1889 1 9

cher Pnnd- Nr. 27. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 219 Rige AU- h 8 ull d oft kaum bewusst vorlegen und danach sein Arbeiten ein-

richten. Niemand aber fällt als erfahrener Meister vom Himmel

und gerade Solche, die das Meisterwerden nicht erwarten können, Phat.e sollen hierdurch angeregt werden, erst zu wägen, bevor sie wagen.

3 Als wesentliche Quote in den Geschäftsausgaben fungirt die fast der dureh za überall in die Höbe getriebene Miethe des Ateliers. Setzen wir a Ü à tasla diese für ein kleineres Geschäft mit 1000 Mark in Rechnung auher da e(Posten A). Wir wollen der Einfachheit halber annehmen, der Inhaber

lnhe

lu(ena i arbeite fleissig überall mit, eine Empfangsdame sei nicht engagirt, 1* n ein unbesoldeter Lebrling sei schon im Copiren leistungsfähig, ein dſehien. zut tüchtiger Retoucheur oder Gehilfe für Alles sei mit 120 Mk. monat- 2 àuf ganz enn lich, also mit 1440 Mk. jährlich, engagirt(Posten B), ein Dienstbote

. erhalte jährlich 120 Mk.(C), das Wirthschaftsgeld verschlinge circa Belhaſten Begn 1000 Mk.(D), die Bekleidung der Familie 250 Mk.(E). An Steuern, 88 Geseii, Versicherungs- und Vereiusbeiträgen, an Schulgeld und Zeitungs- ereisſen aua abonnements wären ca. 140 Mk.(F) jährlich zu zahlen, die Kosten Portraits in Dab für Heizung, Wasser und Beleuchtung beliefen sich auf 160 Mk.(G) aer zu niedre aaa und für unvorhergesehene Ausgaben, wie Geschenke, Arzt und

Rnekgahes Je,, Apotheke, Vergnügungen ete. setzen wir die gewiss nieht zu hoch Natsriaen a gegriffene Summe von 250 Mk. an(H), dabei nehmen wir natürlich

an, dass der Familienvater nicht stark raucht, trinkt oder spielt. Summiren wir, nachdem wir noch für nicht eintreibbare Gutbaben einen Verlust von 150 Mk.(1) anführen, so bekommen wir:

Led reblag, p A= 1000 4 Sel I darah B 1440 8 Vn h( 120 keiten gerett: b= 1000 V sparvi E 250 Lal n! F= 140 N 9e Mapeben! G 150 4.. 7 1 0 3 H 250 Surel le 1= 150 st àb den blldel. 3 8 wir in Summa 4500 Mark, oVISS nut. ann noeh man ein ganz nettes Sümmchen. Diese muss der Photograph unbedingt

ale Geselälein bei seinen Bildern erübrigen, um nieht Maugel zu leiden; wir be- eren bablieuus bie tonen nochmals, dass diese Ansätze natürlich keinerlei allgemeine Aleirulut Giltigkeit haben wollen, sie sind dem Etat eines befreundeten

a len eu, Collegen entlehnt und haben also nur relativen Werth für ganz ähn-

s dheubz liche Verhältnisse ändern sich diese, so ändern sich auch diese 1eel d Ziffern gewaltig.

n Dla Betrachten wir uns nun einmal die Herstellungskosten der Bil- aleul dl. leinen rnan der genauer. 4 Im eh Au ſtk Wir nahmen an, der betr. Photograph dürfe erfahrungsgemäss drl auf ca. 6000 Mk. jährlicher Einnahmen rechnen. Er erziele dieselben ldeufrei m, wenn wir von den seltenen Aufträgen auf grössere Platten hier

2-3 kenoba n ganz absehen wollen durch Lieferung von etwa 4200 Stück ebluss Visitenkarten und 1000 Cabinetbildern oder, was ungefähr gleich- lass en werthig sein dürfte, von weiteren 3000 Visitkartenbildern, also von e s zusammen ungefähr 7200 Stück oder ca. 1200 halben Dutzend Bildern, 15 das halbe Dutzend zu dem Durchschnittspreise von 5 Mk. berechnet.

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