Jahrgang 
1889
Seite
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214 Deutsche Photographen-LZeitung 1889. Nr. 26.

sionen vorkommen können. Jeder Trockenplattenfabrikant oder Photograph, der sich seine Emulsion für den eigenen Bedarf her- stellt, wird dies genug erfahren haben. Der weitere Grund der grossen Verschiedenbeit der erlangten Resultate liegt indess zum grössten Theil darin, weil bei Wahl des Entwicklers zu wenig auf die Plattensorte, welche man verarbeitet, Rücksicht genommen wird, oder, wenn man denn von einem einmal eingeführten Entwickler nicht abgehen will, es unterlässt, denselben in etwas dem Fabrikate anzupassen und denselbenabzustimmen. Ein fernerer Grund liegt schliesslich noch in der oft zu wenig vorsichtigen Arbeit während des Entwickelns. Es kann nicht genug darauf hingewiesen werden, dass mit einem Entwickler bei dieser Plattensorte nicht die gleich günstigen Resultate erzielt werden, wie bei einer anderen Plattensorte oder mit einem anderen Entwickler. Je nach der Art der Herstellung der betreffenden Emulsion eignet sich bier der Eisenoxalatentwickler, dort der Pyroentwickler oder ein anderer Entwickler besser. Die mit einer normalen Kochemulsion überzogenen Trockenplatten zeichnen sich gegenüber solchen mit einer Rapid-Ammoniakemulsion durch reiche und zarte Modulation aus, welche Eigenschaften z. B. mit dem Pyroentwickler bei genügender Kraft voll zur Geltung gelangen, während bingegen mit dem Eisenoxalatentwickler oftmals bei diesen Platten nicht die gewünschte Kraft erreicht wird. Umgekebhrt eignet sich der Pyroentwickler für solche Platten, welche nach einer Ammoniak- methode hergestellt sind, wieder weniger, da mit demselben leichter Grünschleier auftritt. Es würde hier zu weit führen, die bis jetzt fast unzähligen Entwickler in dieser Hinsicht zu vergleichen, es soll nur auf die Nothwendigkeit hingewiesen sein, will man günstige Re- sultate erzielen, mit diesen Factoren zu rechnen. Sehr oft genügt es, wenn man blos den Entwickler für die betreffende Plattensorteab- stimmt, und jeder Entwickler ist dazu mehr oder weniger geeignet.

Jeder, der sich der Mühe unterzieht, in dieser Beziehung nur wenige

Proben zu machen, wird sehr bald erkennen, welch gewaltiger Unter- schied in der Qualität des Negativs damit erreicht werden kann. Einige Entwickler, z. B. der Pyroentwickler, lassen eine grössere Modi- fication zu, als andere. Man findet von Trockenplattenfabrikanten für ihre Platten angegebene Vorschriften, in welchen das Quantum an Pyrogallol gegen andere Recepte um das 5 fache höher ist. Die Vermehrung des Pyrogallols gegen andere Recepte bewirkt mehr Kraft und Dichtigkeit, während die Verminderung grössere Weichheit erzeugt. Durch Zusatz von Bromkaliumlösung als Verzögerer, oder verdünntem Ammopiak als Beschleuniger kann man jeden Contrast erzielen, ebenso durch andere kleine Hilfsmittel als Verdünnung des Entwicklers mit Wasser, welches auch vortheilhaft beim Eisenoxalat- und andern Entwicklern angewandt werden kann. Jemehr der Entwickler verdünnt ist, desto weicher und selbstredend auch lang- samer kommt das Bild. Beim Eisenoxalatentwickler wende ich steis folgenden Modus an: Anstatt das normale Quantum Eisenlösung der Lösung des oxalsauren Kaliums hinzuzufügen, halte ich einen ge- ringen Theil Eisen zurück und füge dies je nach Bedarf während der Entwicklung zu. Auf diese Weise beherrscht man die Entwick- lung völlig und hat es so in der Hand, jede gewünschte Kraft und

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