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Nr. 25. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 201
einig ist und der Eine sie dieser, der Andere jener Ursache zu- schreibt und sehr Viele auf die Reflexion von Seiten der Glasplatte schwören.
Was nun die Mittel zur möglichsten Vermeidung des Lichthofes anbetrifft, so führe ich folgende an: Vor Allem nehme man eine sehr dick gegossene Platte, da eine solche die fragliche Reflexion von der Glasseite viel weniger zulässt, wie eine dünn gegossene Schicht. Hat man ein Interieur mit seitlichen Fenstern aufzunehmen, so stelle man den Apparat möglichst so, dass die Fenster in der Verkürzung kommen. Lassen es die Verhältnisse zu, so bespanne man die ins Bild kommenden Fenster entweder mit Pauspapier oder lasse vorhandene Rouleaux herunter. Sollen wir nun aber vielleicht einen Raum aufnehmen, bei dem verlangt wird, den Apparat gegen die Fenster direct zu richten, so gestaltet sich die Sache schon be- deutend schwieriger und ist eine absolute Vermeidung des Licht- hofes nicht möglich; man muss sich dann durch allerlei Hilfsmittel! zu helfen wissen. Habe ich noch eine genügende Lichtquelle im Rücken, so bespanne ich sämmtliche ins Bild kommende Fenster sauber mit schwarzem Papier und exponire lange. Hierauf schliesse ich den Deckel, entferne das schwarze Papier und belichte noch einige Minuten auf die Fenster. Auf diese Weise erhalte ich ein gutes Resultat. Diese Arbeitsweise geht aber nur bei solchen In- terieurs, bei denen man, wie erwäahnt, noch Licht im Rücken hat, und das sind leider die wenigsten.
Ist dieses also nicht der Fall, so bespanne ich die Fenster mit mehrfach übereinander gelegtem rothen Seidenpapier und exponire je nach der Dunkelheit einige Tage. Es lässt sich hierbei freilich der Lichthof ja auch nicht ganz vermeiden, aber derselbe wird doch sehr stark vermindert und man muss sich durch geschicktes Copiren und Behandeln der Platte, wie ich sie vorhin angab, zu helfen wissen.
Wenn erst das Magnesiumblitzlicht und die dazu erforderlichen Apparate noch mehr vervollkommnet sind, woran ich garnicht zweifle, so wird eine derartige Aufnahme in Zukunft wohl nicht mehr so grosse Schwierigkeiten bereiten, wie jetzt; vorläufig ziehe ich allerdings das Tageslicht vor, denn man muss wegen der licht- schwachen Apparate und kleinen Abblendung doch noch gar zu häufig blitzen, um eine ausexponirte Platte zu erhalten. Auch bereitet namentlich in grossen Ràaumen das Aufstellen mehrerer Lampen und das gleichzeitige Abbrennen viele Schwierigkeiten, da es namentlich nicht immer möglich ist, die Lampen so zu stellen, dass man die- selben nicht sieht.
Dies wäre im allgemeinen Dasjenige, was ich Ihnen über In- terieuraufnahmen zu sagen hätte und sollte es mich freuen, wenn das von mir Vorgetragene in manchen Punkten zur Aufklärung dienen könnte.


