Jahrgang 
1889
Seite
200
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200 Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 25.

Mappe XVII: Studienköpfe von Becker, Möller, Müller, Wettern ete. aus den Jahren 1883 und 1884.

Mappe XXII: Eilender- und Müller-Stiftung(amerikan. Aussteller) II. Doppelbogen. 31 Bl. Portraits, 1886.

Mappe XXIII: dieselben. III. 23 Bl. Landschaften.

Mappe XXIV: Festge- Stiftung und Kindermann- Stiftung 1886. Ganze Bogen. 42 Blatt. Portraits.

Die Gebühr, für welehe die Versendung, mit Inbegriff von Porto und aller Spesen geschieht, ist versuchsweise für jede Mappe auf Mk. 3, festgestellt, kann aber je stärker die Be- theiligung um so geringer ausfallen. Ueberschüsse werden den Be- treffenden gutgeschrieben. M

Die Empfänger im Auslande haben die entsprechenden Mehr- kosten von der Grenze etc. selbst zu tragen.

Weimar, 16. Juni 1889. K. Schwier.

Ueber Innenaufnahmen.

Vortrag im Photogr. Verein zu Hannover gehalten von Georg Alpers jr.

(Schluss.)

Ich komme nun am Schluss meines Vortrages auf die schwierigste Seite der Innenaufnahme, auf die sogenannte Solarisation, zu sprechen, und will Ihnen die mir bekannten Mittel zur möglichsten Abhilfe der- selben mittheilen.

Es wird vielfach behauptet, die Solarisation geschehe einzig und allein durch Reflexion der Glasseite der Platte und wird zur Ver- hütung derselben empfohlen, die Glasseite mit schwarzem Papier zu belegen, oder mit einer unwirksamen farbigen Schichte, z. B. Aurin- collodion, zu hintergiessen.

Meiner Ansicht nach ist die Ursache des Lichthofes nicht in der Reflexion zu suchen; derselbe entsteht vielmehr hauptsächlich durch die grosse Ueberexposition der Fenster. Brauchen wir beispiels- weise zur richtigen Belichtung der Fenster 5 Minuten, so erfordert je nach der Dunkelheit der übrige Raum vielleicht eine Exposition von 5 Stunden und werden demnach die Fenster 60 mal zu lange be- liehtet. Sowie nun die für die Fenster richtige Zeit vorbei ist, fängt das Licht nach und nach an überzustrahlen und erzeugt dadurch einen unangenehmen Lichthof. Haben wir nun aber ein sehr helles In- terieur, z. B. eine weisse Kirche, aufzunehmen und gestattet ferner die örtliche Beschaffenheit mit lichtstarken Apparaten zu arbeiten, so haben wir weit weniger oder fast gar nicht die Solarisation zu fürchten. Wir versuchten neulich gelegentlich einer Vorstandssitzung die Erklärung dafür darin zu suchen, dass bei der bedeutend flacheren Krümmung der lichtstarken Linsen eine Nebenreflexion, wie man sie sich bei Kugellinsen, z. B. bei Pantoskopen, vorstellen kann, nicht stattfindet. Es wäre diese Hypothese meiner Ansicht nach eine ganz neue Entstehungsursache der Solarisation und verdiente näher untersucht zu werden, zumal man sich über dieselbe ja noch nicht

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