Jahrgang 
1889
Seite
195
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Nr. 24. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 195 scharfes Federmesser und schneide, möglichst genau den betr. Contouren folgend, die zu hell copirenden Theile, als Fenster etc., aus, sodass dieselben durch diese Manipulation im Verhältniss rascher copiren, als die dunkleren Theile. Diese decke ich ausserdem durch Kreuz- und Querschraffiren mit einem weichen Blei, falls es nöthig ist. Ist nun trotzdem noch nicht die nöthige Harmonie erreicht, so kann man ein zweites und drittes Mal bespannen und ausschneiden, bis man eine gleichmässige, harmonisch wirkende Copie erhält. Die mühsame Arbeit, welche man davon hat, wird durch ein besseres Resultat stets belohnt werden. (Schluss folgt.)

Wodurch characterisirt sich die künstlerische Beleuchtung?

Von Bruno Saemann(Atelier J. Jungmann), Mülhausen i. Els.

(Schluss.)

Keineswegs ist es meine Absicht, das von hinten fallende Licht gänzlich vermieden zu wissen, nur wolle man es nie zu tief wirken lassen, auch wird man das reine Seitenlicht und das seitliche Vorder- licht vielleicht auf ein Minimum, wenn nicht ganz, beseitigen müssen. Nur dann wird man im Stande sein Effecte zu erzielen, wie bei dem anfangs erwähnten Gräfeschen Gemälde. Schliesst man das vordere Seitenlicht nicht ab und öffnet noch bis hinter die Person, so erbält man einen Effect, wie die eingangs erwähnte Photographie, nämlich je nach dem Atelier mehr oder weniger eine Verzerrung.

Mit Obigem hatte ich mir die Aufgabe gestellt, durch Vergleich der wesentlichsten Misserfolge der Photographie mit diesbezüglich correcten Beispielen aus der Malerei und Kunst überhaupt den Character künstlerischer Beleuchtung zu erläutern. Wiederbole ich das Ganze in kurzen Worten, so ergiebt sich, dass eine künstlerische Beleuchtung sich dadurch characterisirt, dass in jedem Bilde Seblag- liebhter und Schlagschatten eine bestimmte, jede einzelne Form präcisirende Gestaltung haben sollen, die Uebergänge zu den Schatten vermittelt zerstreutes Licht, die Durchsichtigkeit der Schatten characteristische, bestimmte Reflexe und bei jeder Art der Beleuch- tung, ob kräftiger oder zarter, muss durchaus die Richtung, woher das Licht kam, erkennbar sein. Das sogenannte Aufsetzen der Lichter bei der Negativ-Retouche soll fast nichts weiter sein, als einReinmachen derselben. Die Haare und der Bart, Kahlköpfe etc. können uns am besten zeigen, ob wir einheitlich beleuchtet haben. Je bestimmter die Abstufung des Lichtes nach jeder Richtung er- sichtlich ist, um so characteristischer und künstlerischer wird die Beleuchtung sein; unterstützt man dieselbe durch einen contrast- reichen Hintergrund, so können wir getrost sagen, das Resultat ist vollendet. Dass dieses keine Unmöglichkeit ist, beweisen uns die Meister unseres Faches, die gänzlich davon abgegangen sind, mit viel Glas zu arbeiten, ja die schönsten Resultate erzielt man mit nur wenigen Quadratmetern Oeffnung. Ein geschultes Auge, fleissiges