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Nr. 21. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 175
sauberer Leinewand ab, darauf reibt man sie kräftig mit einem Woll- bausch ab, welcher mit einer Lösung von Wachs in Benzin ange- feuchtet ist:
Gelbes Wachs 5 Theile,
Benzin 100„ sodass sie gleichmässig sich überzieben. Man erwärmt sodann die Platten über einem Bunsenbrenner., polirt sie mit dem Bausch, wobei man mehrmals das Anwärmen wiederholt. Dabei dringt allmählich Wachs in die Glasporen ein. Man polirt nochmals mit einem reinen Wollenbausch, bis alle Wachsstreifen verschwunden sind. Obgleich jetzt dem Anscheine nach alles Wachs von der Glasfläche entfernt wurde, so ist dennocb soviel davon zurückgeblieben, dass das Los- lösen des Häutchens dadurch leichter fällt.
Um zu verhindern, dass die Haut nicht von selbst losgehbt, ehe sie noch völlig trocken ist, fährt man mit einem in Aether oder Benzin getränkten Baumwollenpfropfen rund um die Ränder der platten, und zwar in einer Breite von 5—6 mm. Auf den nun nackten Glasrand wird mit einer Pincette ein wenig Albumin auf- getragen und damit sind die Platton fertig zum Guss.
Für eine 13: 18 Platte braucht man
Hautchen I: Lösung A 5g, „ B 35 g.
Man mische gut, filtrire, giesse mitten auf die vorber nivellirte platte und helfe dem Ausbreiten der Flüssigkeit ein wenig nach. Man trockne ferner und löse die Haut ab.
Häutchen II: Lösung A 10 g, „ B 30 g.„ Häutchen IV: Lösung A 40 g, „ B 10 g9.
Verwendet man Haut I im Objectiv, so braucht die orthochro- matische Platte die gleiche Expositionszeit, wie eine ebenso empfind- liche gewöhnliche ohne Gelbscheibe.
Meine Gelbhant IV ist so berechnet, dass man vollkommen Ortho- chromatismus erzielt: Blau und Violett werden hinlänglich zurück- gehalten und die geringer brechenden Farben kommen zur Geltung. Die Expositionszeit ist dadurch um das Vierfache verlängert. Die Häutchen trüben in keiner Weise die Farben: Grün, Gelb, Orange, Roth: bei Blau und Violett dagegen ist das anders.
Das gelbe Häutehen wirkt also derart, dass es durch pbysi- kalischen Einfluss die chemische Empfindlickeit der Platten stärkt. Der Platz desselben ist bei den verschiedenen Operateuren ver- schieden. Obernetter überzieht die Rückseite seiner Platten mit gelbem Collodion und exponirt, die Glasseite nach vorne. So er- hält er ein für den Lichtdruck geeignetes Cliché. Einige englische Operateure collodioniren die hintere Objectivlinse. Engler schlägt vor, die Häutchen so gross wie die Blendenöffuungen zu schneiden uand sie darin mit Gummi einzukleben. Ich meinerseits bin hiervon abgegangen, weil die geringste Unsauberkeit die Correctbeit des
Häutchen III: Lösung A 20 g, B 20 g.
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