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Nr. 21. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 173
Hier bezeichnet A den Standpunkt der aufzunehmenden Person, B die Camera, während bei g und g je eine Lampe aufgestellt ist. Gottheil hat gewöhnlich auf der Lichtseite in etwa 1 m Entfernung und etwa ½ m über Kopfhöhe der betreffenden Person 2 Lampen
nebeneinander, während auf der Schattenseite in Kopfhöhe und 1 ½ m entfernt 1 Lampe aufgestellt ist. Alle drei sind durch gleich lange
Gummischläuche mit einander verbunden, sodass durch einen einzigen Druck die Entzündung zu gleicher Zeit stattfinden kann.— Ueber den Schirmschen Beleuchtungsapparat haben wir s. Z. in Nr. 50 v. J. der
D. Phot.-Ztg. ausführlicher berichtet. Die gebräuchlichen Seiden- papiervorhänge, welche zum Abdämpfen und Vertheilen des Lichtes dienen sollen, benutzt Gottheil nicht, sondern wendet nur Reflectoren an, die sich halbeylinderförmig um die betr. Lampen schliessen und gleichzeitig das directe Licht verhindern, in den Apparat zu fallen. Als Objectiv verwendet Gottheil ein Steinheilsches Gruppen-Antiplanet mit Mittelblende.
Wie uns mitgetheilt wird, hat Herr van Delden in Breslau ein Atelier vollkommen für Magnesiumblitzaufnahmen bei Nacht ein- gerichtet. Die uns von dieser Seite zu Gesichte gekommenen Auf- nahmen waren recht schön, wenn schon wir den Gottheilschen in künstlerischer Beziehung jedenfalls den ersten Rang zuerkennen müssen.
Bei der Gelegenheit wollen wir gleichzeitig auf einige Ver- besserungen, die jedenfalls für die am meisten vorkommende Magnesiumbeleuchtung mit Spirituslampe Bedeutung haben, hinweisen. Herr Julius Mayer, Breslau, welcher den Schirmschen Apparat fa- bricirt, war so freundlich, uns ein Paar dieser neuen Lampen zur Pprobe herzusenden und können wir nur unsere Befriedigung mit der Construction derselben aussprechen. Die früher angewandten Lampen mit Spiritusbrenner hatten den Nachtheil, dass erstens das Magnesium- pulver, von aussen eingeschüttet, den ganzen Weg des nicht allzu kurzen Rohres passiren musste und dabei leicht Spuren an den Wänden haften blieben und so den Canal selbst verengen. Dieser Fehler ist bei den neuen Constructionen dadurch vermieden, dass das Magnesiumpulver bei den Lampen(Fig. 2 und 3) gleich in die Trichter b, welche direet in die Flammen zu stehen kommen, hineingeschüttet wird. Beide Trichter sind mit je dem betr. Rohre in Verbindung und um den betreffenden Zapfen f drehbar, sodass sie sich also im Moment des Gebrauchs ohne Schwierigkeit in die Flamme hineinschieben lassen und dann sofort die Belichtung erfolgen kann. Ein wesent-
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