Jahrgang 
1889
Seite
151
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Nr. 18. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 151

doch das Beste dabei thun. Letzteres ist allerdings nicht ganz ab- zuleugnen, aber dass an Bromsilbervergrösserungen seine Arbeit auf ein Minimum beschränkt ist, sollte man wohl bedenken.

Wie schon oben bemerkt, ist die Bearbeitung des Papiers eine überraschend einfache, eine kurze Beschreibung der Herstellung von Vergrösserungen darauf wird dies bestätigen.

Das Bromsilberpapier selbst bezieht man am besten fertig aus einer renommirten Fabrik, da die Selbstbereitung wohl kaum ein so gleichmässiges sauberes Präparat ergeben dürfte, wie es das mit maschineller Einrichtung hergestellte ist. Dass dasselbe im Dunkeln und Trocknen lagern muss, ist wohl als bekannt vorauszusetzen.

Da die Papiere der verschiéedenen Fabrikanten verschiedene Re- sultate geben, so ist es wichtig, für seine Zwecke das Richtige aus- zuwählen. Das Liesegangsche Papier z. B. ist von ziemlicher Empfindlichkeit, lässt sich in der Entwicklung gut überwachen und giebt tiefe sammetschwarze Schatten. Justpapier ist von sehr hoher Empfindlichkeit und muss kurz exponirt werden, entwickelt ausser- ordentlich rasch und scheint nur die Schatten etwas grau zu geben. Eastmanpapier dagegen ist weniger empfindlich, wie die anderen, muss daher verhältnissmässig läànger exponirt werden, um gut aus- gearbeitete Details zu geben. Bei der Wahl des Papiers muss man die Dichtigkeit des zu vergrössernden Negativs ins Auge fassen; die besten Resultate erzielt man von einem Negativ, welches bei mitt- lerer Dichtigkeit weich und in allen Details gut ausgearbeitet ist. Allzukräftige Platten geben leicht harte Bilder, doch kann man bei genügend langer Exposition auf Justpapier auch von solchen noch ganz leidliche Vergrösserungen erhalten. Bei zu flauen Negativen ist es vortheilhaft, während der Exposition vor dem Objectiv eine mittelst Aurantiacollodions schwach gefärbte Scheibe anzubringen; die Kraft der Bilder wird dadurch bedeutend erhöbt. Selbstredend muss man in diesem Falle das durch die Gelbscheibe absorbirte Licht bei Bemessung der Expositionszeit in Betracht ziehen. Für kleinere und mittlere Vergrösserungen verwendet man am zweck- mässigsten dickes glattes Papier, für grössere dagegen, welche in Blei und Kreide ausgeführt werden sollen, Kornpapier.

Bei der hohen Empfindlichkeit dieser Papiere dürfte es unter allen Umständen rathsamer sein, die Vergrösserungen bei künst- lichem Licht herzustellen, da man dieselben dann am Abend, also ungestörter als während der Tageszeit, machen kann und auch nicht an ein vielleicht enges und unbequemes Dunkelzimmer gebunden ist, sondern sich überall einrichten kann.

Für die Vergrösserungen genügt ein einfaches Scioptikon ohne Condensationslinsen, wie solche ja jetzt schon zu ausserordentlich mässigen Preisen im Handel zu haben sind. Sehr practisch sind solche mit dreiflammigem Brenner, da dieselben eine starke Licht- quelle geben. Eine nähere Beschreibung des Scioptikons würde den Rahmen dieser Skizze überschreiten und verzichte ich daher darauf.

Die Aufstellung des Scioptikons erfolgt am einfachsten, indem man es auf einem soliden Salonstativ, dessen Platte man hori- zontal gestellt hat, mittelst Klemmschrauben befestigt. Man kann es ja dann mit äusserster Leichtigkeit vor- und rückwärts, auf- und