Jahrgang 
1889
Seite
149
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29 1889. J

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Nr. 18. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 149

Ueber die Herstellung von Vergrösserungen auf

Bromsilbergelatinepapier. Von C. Hinckelmann, St. Petersburg. (Preisgekrönt von der Red. der Deutschen Photogr.-Ztg. mit dem 1. Preis.)

Wenn man zurückblickt auf die fünfzig Jahre, die nun ver- flossen sind, seit Daguerre zuerst sein Verfahren, in der Camera erzeugte Bilder pbotograpbisch festzuhalten, veröffentlichte; und sich die einzelnen Phasen der Entwickelung unserer Kunst ins Ge- dächtniss zurückruft, so ist die bedeutendste derselben wohl diejenige, welche mit Einführung der Trockenplatten begonnen hat.

Wohl keine andere Erfindung hat in allen Zweigen der photo- graphischen Technik so bedeutende Umgestaltungen hervorgerufen, als gerade diese und nächst dem Negativprocess ist es wohl gerade die Vergrösserungsphotographie, welcher durch sie ein bedeutend erweitertes Thätigkeitsfeld eröffnet wurde. Denn wie der Land- schaftsphotograph, der Forschungsreisende, der Liebhaber hinaus- ziehen mit leichten, handlichen Apparaten, und Negative kleineren Formats aufnehmen, welche später erforderlichen Falls vergrössert werden können; so fängt auch der Portraitphotograph immer mehr an, statt directer grosser Aufnahmen, welche kostspielige Apparate und Instrumente erfordern, lieber mittelst aplanatischer Objective kleinere Platten von möglichster Tiefe und Schärfe aufzunehmen, und von diesen Vergrösserungen zu machen.

Werfen wir daber einen kurzen Rückblick auf die Entwickelung der verschiedenen Vergrösserungsverfahren.

Die älteste Methode ist wohl die, nach einem kleinen Bilde oder Diapositiv in der Camera ein vergrössertes Negativ herzustellen und von demselben Abdrücke zu machen. Die Kostspieligkeit dieses Verfahrens, wenn es sich um die Herstellung nur eines einzigen Bildes handelte, sowie die Umständlichkeit des Arbeitens mit viel- leicht über metergrossen Platten, nicht zum wenigsten aber der Umstand, dass auf alle Fälle viel Schärfe verloren ging, waren wohl die Veranlassung, zu versuchen, Vergrösserungen direct auf licht- empfindlichem Papier herzustellen. Dies gelang auch vorzüglich mittelst der Solarcamera, die noch heute in Special-Anstalten in Gebrauch ist, und vorzügliche Resultate giebt. Allein die Abhängig- keit von den Launen der Sonne, besonders wenn dieselbe an kürzeren Wintertagen recht selten lächelte, die Kostspieligkeit der Anlage mit Heliostat etc., die ausserdem viel Raum verlangt, der in grösseren Städten auch Werthobject ist, verhinderten wohl eine allgemeine Ein- führung. Besonders der erstgenannte Umstand führte zur Einführung der künstlichen Beleuchtung. Die im übrigen gewiss vorzüglichste Lichtquelle, das electrische Bogenlicht, ist in seiner Anlage überall da, wo nicht ganz ausnahmsweise der Strom von einer Centralstation bezogen werden kann, wohl auch kostspieliger als die Solarcamera und konnte daher ebenfalls nur von einzelnen Vergrösserungs-An- stalten eingeführt werden. Da das noch in Betracht kommende Hydrooxygenlicht wegen der grossen Explosionsgefahr ein gefähr- licher Gast ist, den sich wohl Niemand gern ins Haus ladet, so