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Nr. 16. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. b 133
zu dem Momente, wo die Gesammtmenge des Pulvers aufblitzt, ver- geht immer einige Zeit. Ausserdem kündigt sich die nahbe bevor- stehende Verpuffung meist stets durch kleine helle Lichtblitze an, bervorgerufen durch kleine Theile des Gemisches, die vor der Haupt- menge zerstreut auf dem Zünder liegen. Die aufzunehmenden Per- sonen wissen also, dass jeden Augenblick der Lichtblitz erfolgen kann und verändern unwillkürlich die Gesichtszüge. Am hbäufigsten werden die Augen ganz geschlossen oder doch stark zugekniffen; kurz, in vielen Fällen wird, wenn man die Zündung in der an- gegebenen Weise bewerkstelligt, die Aufnahme missglücken.— Vor längerer Zeit nahm ich nachts um 12 Uhr eine heitere Tafelrunde auf. Die meisten Personen waren vorzüglich gelungen, aber zwei im Vordergrunde sitzende Herren, gerade im Begriffe, mit einander anzustossen, hatten die Augen geschlossen. Ebenso misslang mir nach einer Theater-Vorstellung die Aufnahme zweier Ritter. Der eine stürtzt mit gezogenem Schwerte auf seinen Gegner los, welcher den Stoss geschickt parirt— aber mit geschlossenen Augen! Der- artige Beispiele könnte ich noch viele anführen.
Soll eine Aufnahme von Personen gut gelingen, so ist es un- bedingt nothwendig, dass Diejenigen, welche aufgenommen werden sollen, absolut nicht wissen, zu welchem Zeitpunkte der Lichtblitz erfolgt; sie müssen völlig überrascht werden. Der Aufnehmende muss daher im Stande sein, willkürlich jeden Moment die Verpuffung eintreten zu lassen, er hat dann ja auch noch den Vortheil, dass er in der Lage ist, einen günstigen Moment abzupassen.
Um in jedem Augenblicke die Verbrennung eintreten lassen zu können, wird es am besten sein, die Zündung des Gemisches elec- trisch zu bewerkstelligen. Direct durch den Inductions- oder elec- trischen Funken ist das Gemenge nicht zu entzünden. Der Funken springt zu schnell über, ohne auf die Umgebung die nothwendige Temperatur zu übertragen. Besser gelingt die Verpuffung mit Hilfe des Glühdrahtes; aber hier auch nur dann, wenn gewisse Bedingungen inne gehalten werden. Verbindet man die beiden Poldrähte einer galvanischen Batterie mit einem sehr dünnen Platindrahte und über- zeugt sich, dass derselbe bei geschlossenem Strome in heftiges Glühen geräth, so wird doch keine Entzündung eintreten, wenn man das Gemenge so schüttet, dass die beiden Poldrähte berührt werden. Der Pplatindraht kommt unter diesen Umständen gar nicht ins Glüben, weil das im Gemische entbaltene Magnesium den Strom überleitet. Legt man jedoch den die beiden Endpole verbindenden dünnen Platindraht in eine ca. 10 mm lange Schleife U u. schüttet das Pulver so, dass es die beiden Poldrähte nicht, die Platinscbleife aber etwa bis zur Häfte bedeckt, so erfolgt mit Schluss des Stromes fast immer momentane Zündung, sofern das Gemenge in inniger Berübrung mit dem Platindrahte steht. Man erreicht dieses leicht, wenn man vor dem Aufschütten des Blitzpulvers mit Hilfe eines Kartenblattes oder einer steifen Visitenkarte die Platinschlinge etwa
in der Mitte fest auf die Unterlage drückt— U— und nun das Pul-
ver vor das Kartenblatt schüttet, mit dem Finger an der Stelle, wo die Platinschleife liegt, möglichst fest drückt und dann den Carton


