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Nr. 14. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 117
Geschmack die ausliegenden Sachen ihren Zweck vollständig er- reichten. Dass aber unter solchen Verhältnissen sehr wenig Garantie für ein gutes Portrait geboten wird, ist leicht erklärlich, so mancher Besteller wird nicht zufriedengestellt und sieht sich veranlasst, ein besseres Geschäft aufzusuchen, das so einen directen Nutzen daraus zieht, indem die Arbeiten, die an sich schon höheren künstlerischen Werth besitzen, böber geschätzt und besser bezahlt werden. Der Preis wird in den Augen des Bestellers meistens immer zu hoch erscheinen, weil er durch baare Münze respectirt werden soll, und das ist bisweilen eine sehr harte Aufgabe. Wie schwer die An- sprücbe aber von Seiten des Bestellers an den Verfertiger gestellt werden, kommt wenig in Betracht. Diese Aunsprüche sind in der Regel so vielseitige und weitgehende, dass öfters Unmöglichkeiten in Frage kommen. Wie oft wird ein technisch schönes Bild gering- fügiger Sache wegen, die gerade dem Besteller nicht passt, ver- worfen, dagegen ein technisch schlechtes beifällig aufgenommen, weshalb der Photograph während der mühevollen Anfertigung der Portraits stets der Gefahr ausgesetzt ist, bei der Ablieferung mit seinen Kunden in Disharmonie zu gerathen. Das Publicum besitzt in der Regel keine Kenntniss von den technischen Arbeiten in der Photographie, kann solche auch um so weniger erhalten, jemehr die Sachen zu Schleuderpreisen geliefert werden und dann gewöhnlich den Stempel einer mangelhaften Arbeit an sich tragen. Der Be- steller hat keinen Begriff, mit welchem Verständniss und ästhetischen Sinn sein vielleicht entstelltes Gesicht geschmeichelt werden musste, ohne den Character des Portraits zu schädigen und seinen Wünschen gerecht zu werden, ihm erscheint deshalb der Preis in unbegründeter Weise zu hoch. Für solche Arbeiten, die, wenn gut ausgeführt, eine bessere geistige und schliesslich auch künstlerische Bildung voraus-
setzen, ist der beute übliche Kaufpreis der Portraits gegenüber dem
Werth derselben entschieden zu niedrig, noch mebr, wenn man einen hohen Gewinn erzielen will. Welche Ruhe, Ausdauer und sonstige Geduldsprobe hat der Photograpb wäbrend der Aufnahme an den Tag zu legen, welche Tyrannei steht ihm dann bei Ablieferung der Bestellung bevor, welche Sorfalt musste er auf die Arbeit verwen- den und findet am Ende doch nicht die gebührende Anerkennung für seine Erzeugnisse, denn wird von Kunden ein einigermaassen günstiger Preis gezahlt, so wissen diese nicht, wie hoch sie die An- sprüche stellen sollen. Das Alles sind Leiden, von denen der Photo- graph besonders heimgesucht wird und die um so drastischer erscheinen, jemehr der Preis photographischer Portraits durch die Concurrenz gedrückt wird oder durch sonstige Umstände herunterkommt. Wir sind
wohl in der Lage, angemessene Preise zu behaupten, was aber nicht durch
die Kraft eines Einzelnen, sondern nur durch vereintes Vorgehen geschehen kann. Letzteres braucht nicht innungsmässig zu ge- schehen; das wäre auch nicht vortheilhaft, es könnte aber zunächst durch örtliche Verbindung von Vertretern der Photographie, die es sich besonders zur Aufgabe stellen, die geschaàftlichen Interessen zu wahren und dem Unterbieten der Preise zu steuern, schon viel er- reicht werden. Daran ist aber gegenwärtig noch nicht zu denken, doch wird man im Laufe der Zeit allseitig zu der Ueberzeugung


