Jahrgang 
1889
Seite
101
Einzelbild herunterladen

185 Ulleg Vird ehrlie 1 lcht grändlien N Ent gründjien had

1

I verurdant

er r Auwendun a

1

agten ugeuden, Art und Wei l elde eo

uur für Gis deng

1. ¹

dieselben auh 0p dohle a hleussuér eh lares Negatir rie at: 31] zi At; es vird aa dureh/ häAne durch zu Nändggg u, Kkann die Dan e erhalten, waeh

nehem vorzuhenx

1 mentan und kräſf

8

man bei vorwae 34 Af

LTrsser mwa

1 188

1 1non arihelt und Juta

1. h ften sind uoter al

4 ½ 4 2† 5* N

r Leltrerlust M 5

ngliahon! AAIP

dochemphndllebel!

l aja

wie Ssehnell erelel

Solſte Sieh dad

PpI. ur 9 Fälle 18 nut drel dlle

n unn gegossele! dUdunuU S

1.e e Lrhal und präcises Atbeld

hat gpfe zeigen, bat uu 1 1. 1 auSR 2n IUN ¹ awmssel kiott N. hn niedt de

8† 198 d 11 ¹

1eelahon ator mit Velellel 4 14 1*

Kan P

AKA oses Dehah dies 12, 4 A f 6

Gll Dlien Dl, do un ¼ 4

4

2

r gell! arbeitet, dns 14

. A Steren ein klars

dIeses VIel ä

. n 9g des R Anwenduhs

Nr. 12. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 101

hat man, wie ich schon oben sagte, entweder überexponirt, oder zu kurz entwickelt, oder, und das ist ziemlich häufig, die Platten waren zu dünn gegossen, was ja bei gewöhnlicher Entwicklung gleichfalls schadet.

lch komme nun noch zu einer anderen Anwendung.

Im Obigen sagte ich, dass nicht allein eine Beschleunigung der Entwicklung, sondern durch diese bedingt sogar eine kräftigende Wirkung erzielt wird, wie wir sie gewöhnlich nur den Bromsalzen zuschreiben. Die kräftigende Wirkung ist sogar so stark, dass weniger Geübte bei ihren Aufnahmen, wo sie die Beschleunigung des Natrons anzuwenden pflegen, oft sehr harte Negative erzielen. Da ihnen diese Eigenthümlichkeit häufiger und unregelmässig vor- kam, so konnten sie sich dieselbe nicht erklären und warfen kurzer Hand dem Plattenfabrikanten Ungleichheit seiner Producte vor, während es thatsächlich die oben erwähnte, noch wenig be- kannte Wirkung war. Ich habe sogar Emulsionaire gekannt, welche ausgezeichnete, gleichmässige Platten fertigten, es jedoch mit dem Entwickeln etwas ungenau nahmen, oder auch alle möglichen Arten der Entwicklung durcheinander anwendeten und dann die ver- unglückte Behauptung aufstellten:Es sei nieht möglich, gleich- mässig arbeitende Platten zu fabriciren.

Diese Erscheinung des Kräftigens mit unterschwefligsaurem Natron habe ich insofern verwerthet, als ich bei meinen Arbeiten die Bromsalze gänzlich ausschliesse und das Natronvorbad selbst für Reproductionen verwende, wodurch ich ausser schnellerer Ent- wicklung auch die nöthige Kraft in viel kürzerer Zeit und schöner

erzielte, als durch Anwendung eines Bromsalzes, welches die Ent-

wickelungszeit ungebeuer verlängert. Diese meine Erfahrung kann ich damit begründen, dass es mir sogar gelungen ist, mit Schleussner- und Beernaert-Platten, welche beide als hochempfindliche Platten verhältnissmässig langsam entwickeln, Linearreproductionen ohne Verstärkung zu machen, welche sich jederzeit mit solchen auf nassen Platten messen können. Werden aber für letzteren Zweck Platten einer wenig empfindlichen Ammoniakemulsion verwendet, so ist der Erfolg der denkbar günstigste; man erhält ganz klare Negative mit enormer Deckung bei grösster Feinheit der Zeichnung in viel kürzerer Zeit, als bei nassen Platten.

Ganz besonders für den letzteren Zweck wird das Natronvor- bad dem Specialisten von unschätzbarem Vortheil sein, wenn sonst die verwendete Emulsion den oben angeführten Grad von Voll- kommenheit besitzt.

Man lasse sich einige Versuche nicht gereuen, es lohnt sich wirklich der Mühe, und gerade die so oft ausgesprochene Behauptung, die nassen Platten seien bezüglich der Reproductionen noch nicht von den Trockenplatten erreicht, ist hiermit in ihrem wesentlichsten Punkte durchaus widerlegt.