Jahrgang 
1889
Seite
77
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Nr. 9. Deutoche Photographen-Zeitung 1889. 77

grosse Entrüstung, Schilderung der Mühseligkeit, welche dieErfin- dung und deren Verwerthung verursachte etc. Gleichzeitig kam auch ein ähnliches Inserat von einem Herrn Z., welcher aber der Sache einen anderen NamenMoment-Tinctur gab und nur Mk. 5, für das Flacon verlangte. Auch dieser brave Mann wurde mit seinem Verlangen nach Bekanntgabe abgewiesen; er schwieg, während Herr Y. wiederum reclamirte und im Stillen weiter wirkte. Er fand auch eine angesehene Firma, die seinen vielen Zeugnissen Glauben schenkte und die Sache weiter verbreiten wollte; zum Glück machte mir die Firma vorher davon Mittheilung, so dass meine Warnung nicht zu spät kam. Auf der Vorstandssitzung hatten wir nämlich beschlossen, gegen solche uneigennützige Geheimmittelerfinder Stellung einzunehmen auch Herr Y. bat jetzt dringend, ihn nicht zu compromittiren. Es wird das auch geschehen und sollen Namen nicht mitgetheilt werden, so lange die betr. Herren ihrenlohnenden Vertrieb aufgeben. Jeder etwa schon mitBeschleuniger oderTinctur Beglückte mag sich nur nach dem aufangs dieses Artikels angegebenen Recepte seine Lösung selbst darstellen und wird bald sehen, dass er für circa 10 Pfg. dasselbe erhält, was er vorher mit 10 Mk. ankaufte. Ganz aàhnliche Resultate liefert übrigens auch das von Franz Veress ange- gebene Recept:

1 Tropfen concentrirte Fixirnatronlösung,

5 einer Lösung von 1 Quecksilberchlorid in 200 Wasser,

150 g destillirtes Wasser, in welche Lösung die Platte vor dem Entwickeln 30 Secunden gelegt und dann tüchtig abgespült wird. K. Schwier, Weimar.

Personalien. Unser Mitglied Herr Eugen Jacobi in Metz, königl. Hofphotograph, wurde unterm 9. Februar d. J. von Sr. Durchl. dem Fürsten von

Hohenlohe-Schillingsfürst, kaiserl. Statthalter von Elsass-Lothringen, zum Hofphotographen ernannt.

Vermischtes. Porzellanphotographie.

In Nr. 3 der D. Phot.-Ztg. ist eine Frage enthalten, die, da sie von allgemeinem Interesse zu sein scheint, wohl einer etwas ausführ- lichen Antwort werth ist. Die Frage lautet:Wie stellt man Aristo- papier für Abziehbilder her?

Die Herstellung des betr. Papiers ist eine sehr einfache. Die Collodionemulsion wird anstatt auf Kreidepapier auf extra dazu präparirtes Gummipapier gegossen, welches wohl von jeder Fabrik photographischer Papiere zu beziehen ist. Das Gummipapier wird zweimal mit der Collodionemulsion in der gewöhnlichen Manier über- gossen, um eine möglichst starke Schicht herzustellen. Copirt, getont und fixirt wird wie gewöhnlich, doch ist zu beachten, dass die Bilder

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