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Nr. 9. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 75
Krümmung vergrössert sich nach dem Rande zu. Einfache Linsen sind desbhalb zur Aufnahme von Architecturen und Zeichnungen nicht zu empfehlen, trotz ihrer sonst sehr guten Eigenschaften. An- gesichts dieser Eigenthümlichkeit einfacher Linsen wird es sofort klar, weshalb die symmetrischen Objeètive mit Centralblenden voll- kommen gerade Linien auch am Rande des Bildes wiedergeben, denn für die Vorderlinse wirkt die Blende als Hinterblende und für die genau so construirte Hinterlinse als Vorderblende; sie corrigiren sich also gegenseitig und die Krümmung der Linien wird vollständig aufgehoben. Ist das Objectiv nicht symmetrisch gebaut, wie die alten Portraitköpfe Petzvalschen Systems, so wird die verzerrende Eigenschaft der stärkeren Vorderlinse, welche die Centralblende hinter sich hat, also die Seitenlien nach Innen biegt, durch die schwächere Hinterlinse nicht ganz aufgeboben, weshalb diese Ob- jective nicht gut für Reproductionen benützt werden können, weil sie die Randlinien doch etwas gekrümmt wiedergeben.
Denselben Fehler hatte das früher gebräuchliche, sonst sehr gute Ortboscop, welches demnach seinen Namen zu Unrecht besass. Um ein Objectiv auf die Wiedergabe gerader Linien am Rande zu prüfen, empfehle ich nicht ein Quadrat oder dergleichen aufzunehmen, sondern Gewichte an weissen Schnüren aufzuhängen und dieselben aufzunehmen, weil diese Schnüre unter allen Umständen grade sein müssen und auch die Sache sehr einfach herzustellen ist.
Bei dieser Gelegenheit soll nochmals erwähnt werden, dass alle Doppelobjective, welche mit voller Oeffnung scharf arbeiten, also auf sphärische Abweichung corrigirt sind, aplanatische Objective genannt werden, im Gegensatz zu den nichtaplanatischen, welche ohne Blende selbst in der Mitte nur verschwommene Bilder geben. Zur ersten Sorte gehören die alten Portraitobjective, Euryscope, Aplanate, Antiplanete, Leucoscope und auch das oben erwähnte Orthoscop; zur anderen Art die einfachen Landschaftslinsen, die Pantoscope und Kugellinsen. Aplanat hat seinen Namen vom griechischen planao, welches abirren beisst, und dem vorgesetzten A, welches un oder nicht bedeutet.
(Schluss folgt.)
Expositionsbeschleuniger.
Es sind in letzter Zeit, wie schon in voriger Nummer bemerkt, ausserordentlich viele sogenannte„Expositionsbeschleuniger“ ange- priesen worden, so dass es wohl angezeigt erscheint, wenn wir hier unsern Lesern einige Mittheilungen machen, um sie vor Schaden, d. h. vor unnöthigen Ausgaben zu behüten.
Auf der Vorstandssitzung am 29. Februar und 1. März 1888 in Hamburg, machten die dort befindlichen Collegen selbstredend auch über allerlei geschäftliche Angelegenheiten sich gegenseitig Mittheilung und wurde namentlich auf den vor etwa 5 Jahren von Gädicke ange- gebenen Zusatz zum Eisenoxalat-Entwickler aufmerksam gemacht. Auf Veranlassen des Herrn Kindermann wird seit der Zeit jedem Packete der Monckhoven-Platten ein Zettelchen beigefügt, welches das Recept dieses Zusatzes enthält; diese Lösung ist:


