Jahrgang 
1889
Seite
69
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Nr. 8. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 69

die Oeffnungswinkel derselben in Bruchform geschrieben ins Quadrat, d. b. man multiplicirt die Brüche mit sich selbst und hat dann das Verbältniss der Lichtstärken. Ist z. B. das Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite bei dem einen Objectiv wie 1:4 oder ¼ und bei einem andern wie 1:8 oder, so verhalten sich die Lichtstärken der beiden Objective zu einander wie ¼ α8= 116 2u 1= 164. Da nun ⁰¼1 6 4 Mal grösser ist als ½6 4, so ist auch das erste Objectiv 4 Mal lichtstärker als das andere.

Für die Praxis finde ich es angenehmer, sich mit diesen Brüchen nicht zu befassen, sondern einfach die Nenner der Oeffnungswinkel ins Quadrat zu erbeben und die erhaltenen Zahlen als verhältniss- mässige Expositionszeiten zu betrachten, sodass also die kleinsten Zahlen die lichtstärksten Objective bezeichnen und umgekehrt.

Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis: Der Oeffnungswinkel des erwähnten Dreizöllers ist 1: 3 oder ⁵⅛,66; dieser letzte Nenner ins Quadrat erhoben, also 3,6623,66 ist= 13,4.

Beim bekannten Euryscop Nr. 4 ist der Durchmesser der Staub- blende 54 und der dazu gehôõrige, also grösste Lichtkreis oder die grösste wirksame Lichtöffnung dieses Objectivs 60 mm bei einer Brennweite von 366, der Oeffnungswinkel also 60: 366 oder 1:6,1 (nicht wie im Preiscourant steht 1: 5 ½, weil nicht die ganze Objectiv- öffnung 65 mm zur Geltung kommt). 6,1 ins Quadrat erhoben, oder 6,1576, 1 ist= 37,2.

Wenn wir also zu einer Aufnahme mit der vollen Oeffnung des 3zblIligen Portraitobjectivs 13,4 Secunden brauchten, würden wir mit der vollen Oeffnung des Euryscops Nr. 4= 37,2 Secunden brauchen, das ist also ziemlich genau 2 ¾ Mal so viel und das stimmt in der Praxis ganz genau. Berechnet man den ganzen vorderen Linsen- durchmesser 65 mm, so erhält man den Winkel 65: 366 oder 1: 5,63; letztere Zahl quadrirt ist= 31,7; das ist schon wesentlich ver- schieden von obiger Zahl 37,2.

Noch viel unrichtiger gestaltet sich die Rechnung, wenn man ohne Lichtkreisbestimmung berechnen wollte, um wie viel länger man mit der ersten Blende von 43 mm Durchmesser, als mit der ganzen Oeffnung zu exponiren habe. Die Rechnung ergiebt 72,25 Se- cunden(ich schreibe gleichSecunden, um die Zeit anzudenten*), während der zur 43 mm Blende gehörige Lichtkreis 48 mm Durch- messer hat und 57,76 Secunden ergiebt. Also ohne Lichtkreis- bestimmung ergeben sich für die ganze Oeffnung und 1. Blende 31,7 und 72,25 Secunden, während das Richtige 37,2 und 57,76 Secunden ist. Nach der Rechnung ohne Lichtkreisbestimmung würde man mit der ersten Blende 2 ¼½l Mal mehr Zeit brauchen, als mit voller Oeffnung, während die richtige Rechnung nur 1 ½ Mal so viel Zeit ergiebt, was ebenfalls in der Praxis stimmt.

Ich habe diese Vergleiche, auf die Gefahr hin, etwas weit- schweifig zu werden, hier angeführt, um auch dem eingefleischtesten Practiker, der sich nicht gern mit theoretischen Problemen befasst, zu zeigen, dass diese Betrachtungen und Rechnungen keine blosse

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*) Wenn man das Komma um 1 Stelle nach links versetzt, könnten die Zahlen wirkliche Secunden bedeuten.