Jahrgang 
1889
Seite
61
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Nr. 7. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 61

den Lichtkegel nicht in einer Ebene liegen können, sondern das scharfe optische Bild ein gegen das Objectiv gekrümmtes sein muss. Da aber unsere Platten eben und nicht schaalenartig hohl sind, so kann auch das wirklich scharfe Bild eines ebenen Gegenstandes nicht gross sein, wenn man die volle Oeffnung des Objectivs benutzt.

Die von einem leuchtenden Punkte ausgehenden und das Ob- jectiv treffenden divergirenden Lichtstrahlen werden einen um so spitzeren umgekebrten Strahlenkegel der vorderen Objectivlinse zu- sendeu, je weiter sich dieser Punkt vom Objectiv entfernt; die ein- fallenden Lichtstrahlen werden sich also mit der wachsenden Ent- fernung des leuchtenden Punktes immer mehr dem Parallelismus nähern und bei unendlicher Entfernung der Lichtquelle wirklich parallel werden. Diese parallelen Strahlen bilden dann, durch die Linsen gebrochen und somit convergirend gemacht, den kürzesten Lichtkegel jenseits des Objectivs und die Spitze dieses Kegels ist der Hauptbrennpunkt. Den Gang dieser Strahlen müssen wir uns recht aufmerksam betrachten, um zu erfahren, wie viele derselben auch wirklich zur Erzeugung des optischen Bildes benutzt werden, wenn das Objectiv abgeblendet wird.

Würden die Blenden dicht vor dem Objectiv angebracht, so hätte man einfach nur den Durchmesser der Blende zu messen, um die Menge des einströmenden und abgeschnittenen Lichtes berechnen zu können; aber bei den meist jetzt gebräuchlichen Doppelobjectiven befindet sich die Blende ausnahmslos zwischen den beiden achro- matischen Linsen, bei den symmetrischen Objectiven(Aplanaten, Euryscopen, Pantoscopen ete.) genau und zugleich im optischen Mittel- punkte, bei den unsymmetrischen(den alten Petzvalschen Portraitobjee- tiven) auch ziemlich in der Mitte der beiden Linsen, aber hinter dem optischen Mittelpunkte, welcher sich hier nicht in der Mitte des Objectivs, sondern näher an der vorderen Linse befindet. Durch diese Central- stellung der Blenden wird bei gleicher Oeffnung derselben sehr wesentlich an Lichtkraft gewonnen, denn die das Objectiv treffenden parallelen und divergirenden Lichtstrahlen werden beim Durchgange durch dasselbe convergirend, sodass ein kleinerer Lichtring abge- schnitten wird, als wenn dieselbe Blende dicht vor der Vorderlinse stände. Es handelt sich nun zunächst darum, die eigentlich wirk- samen Lichtöffnungen der Blenden so genau und einfach wie mög- lich zu bestimmen. Miethe in Berlin hat das Verdienst, aufs Neue die Aufmerksamkeit der Fachleute auf diesen wichtigen Gegenstand gelenkt und eine sehr anschauliche Methode zur Bestimmung des wirksamen Lichtkreises gemacht zu haben. Nach seiner Anweisung entfernt man zunächst die Hinterlinse des betreftenden Doppel- objectivs und stellt nun mit der Vorderlinse allein auf einen sehr entfernten Gegenstand scharf ein; nun misst man bis zum Millimeter genau den Abstand der Visirscheibe von der Centralblende und von der Vorderlinse(die vordere Fläche derselben ist gemeint) und be- rechnet mit Hilfe eines einfachen Regeldetri-Exempels den Durch- messer des wirksamen Lichtkreises nach einem bestimmten Blenden- durchmesser. Es verhält sich nämlich die Entfernung der Visirscheibe von der Blende zur Entfernung der Visirscheibe von der Vorderlinse wie der gegebene Blendendurchmesser zum gesuchten Durchmesser