1889. J.
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Nr. 6. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 4
portraits oder für Gruppen, oder ob man es für Landschaften und Reproductionen benutzen will. Die Preiscourante der Optiker geben hierüber meist Aufschluss, doch werden wir im Laufe unserer Be- trachtung noch auf die Eigenschaften der verschiedenen Objectiv- systeme und ihre besondere Brauchbarkeit für verschiedenartige Ob- jecte zu sprechen kommen.
Bei Anschaffung neuer Objective von renommirten Firmen sind wir wobl fast immer sicher in Bezug auf das àussere Ausseben und die Genauigkeit der Metallarbeit nur Gutes zu bekommen; doch ist es mir mehrmals vorgekommen, besonders in früberen Jahren, dass die Schraubengewinde nicht correct waren und man beim Aus- und Einschrauben der Gläser behufs Reinigung derselben recht übel dran war. Es ist deshalb beim Ankauf alter Objective dieser Punkt nicht zu übersehen, denn eine liederliche Metailarbeit lässt auch nicht auf grosse Gewissenhaftigkeit der eigentlich optischen Arbeit schliessen. Ich erwähne die Schraubengewinde auch mit deshbalb, weil es, im Fall die Gläser innen staubig oder beschlagen sind, unbedingt noth- wendig ist, dieselben vor der Prüfung sorgfältig mit einem reinen baumwollenen Tuche zu reinigen und die Objectivröbre auszustäuben, denn blinde Objectivgläser können niemals ein klares Bild geben. Trotzdem dies eigentlich selbstverständlich ist, habe ich schon ge- funden, dass besonders Landschafter mit ganz verstaubten Objectiven arbeiteten und sich dann über die erhaltenen unklaren und schleierigen Negative wunderten.
Ebenso wie Staub auf den Gläsern schädlich wirkt, thun es auch im Innern ungenügend geschwärzte Objectivröhre, welche also vor der Prüfung mit einem mattschwarzen Lack zu bestreichen oder auszubessern sind, wenn sie blanke Metallstellen oder glänzenden Lack haben. Verdünnte spirituöse Schellacklösung mit der ge- nügenden Menge Lampenschwarz angerieben ist hierzu recht ge- eignet.
Die Objectivgläser selbst sollen eine vorzügliche Politur haben; ob dies aber der Fall ist, dürften unsere Augen nicht immer genügend be- urtheilen können, denn es gehört dazu Kenntniss und Uebung; am besten beurtheilt man es, wenn das Glas bei sehr hellem Lichte gegen einen möglichst dunklen und im Dunkeln befindlichen Gegen- stand gehalten wird. Kleine Körnchen oder Bläschen im Glase schaden nichts; es sind nur Schönheitsfehler, welche dem Bilde gar keinen Schaden thun.
Hat man die äusseren Eigenschaften für gut befunden, so hat man zunächst sich zu überzeugen, ob das Objectiv mit ganzer Oeffnung auch wirklich in der Mitte der Visirscheibe scharf zeich- net, oder ob man die eigentliche Haarschärfe erst bei Ab- blendung erreicht. Im letzteren Falle wäre das Objectiv nicht ge- nügend auf sphärische Abweichung corrigirt und demnach fehler- haft, denn aplanatische Objective wie das Petzvalsche Portrait- objectiv, der Aplanat, Euryscop und Antiplanet müssen unbedingt mit voller Oeffnung in der Mitte scharf zeichuen. Die nichtaplanatischen Objective, wie die einfache Landschaftslinse, das Pantoscop und das Kugelobjectiv, zeichnen mit voller Oeffnung niemals scharf, sondern erst bei gewisser Abblendung. Das betreffende Objectiv ist natür-


