Jahrgang 
1889
Seite
36
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36 Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 4. Vr. 4

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fällt. Diese Abstufung dürfte für das Portrait im allgemeinen ge- nügen. Niemals dürfen die bezüglichen Lichter der Schattenseite die der Lichtseite übertreffen, stets müssen sie sich, wenn auch nur wenig, aber doch unterordnen.

Je mehr der Photograph Künstler ist, um so mehr wird er alles Fehlerhafte zu vermeiden wissen, um so Wirkungsvolleres erlangen, V

und je vollkommener ihm Alles gelingt. besonders Weichheit mit Kraft, um so höher darf er seine Portraits hinsichtlich ihres künstlerischen Werthes schätzen, um so höhere Preise darf er rechtlicher Weise von seinen Kunden fordern und sind die Kunden gleichsam verpfiichtet. sie zu zahlen. Will nun aber der Photograph wirklich mit Recht auf höchsten künstlerischen Werth sehen, so wird er auch bestrebt sein, seine photographische Technik stets auf der Höhe der Zeit zu erhalten. Er muss mit seinen Chemikalien und Platten durchaus sicher hantiren können, die Wirkungsfähigkeit seiner Ojective nicht überanstrengen, sondern eher ein Grösseres als Kleineres zu verwenden haben, damit er die Perspective nicht verunstaltet, nächstdem seine Aufmerk- samkeit auf Erzielung eines harmonischen Negativs richten, welchés fähig ist, bestmöglichste Copien zu liefern. Geringe Unschärfe des- selben schadet oft nicht, sie kann unter Umständen sogar von grossem Vortheil werden, man achte aber darauf, dass nie die Schärfe der ent- fernteren Theile, besonders des Gesichts, schärfer sei, als die der vorderen, da solches zu eigenthümlichen Verzerrungen Ursache geben kann. Aus alledem erhellt, dass, wenn der Photograph ein aus- gezeichneter Arbeiter sein will, er mit der grössten Umsicht bis ins kleinste laboriren muss, dass dazu nicht geringe Kenntnisse nöthig sind und er zu Allem mit ungemein grosser Geistesgegenwart ausgerüstet sein muss.

In richtiger Reihenfolge wäre jetzt die Negativ-Retouche zu be- sprechen, ich werde dieselbe jedoch mit der Positiv-Retouche zusammen erledigen, weshalb ich sogleich zum Copiren übergehe.

Jeder Photograph weiss, dass saubere Copien in vielen Fällen gewisse Mängel hinsichtlich ihres künstlerischen Werthes zu verstecken geeignet sind. Deshalb verlegen sich auch Manche darauf, das, was ihnen in Auffassung, Beleuchtung u. s. w. nicht so ganz gelingen will oder wollte, durch möglichst vortheilhaftes Copiren wieder gut zu machen. Der gediegene Fachmann lässt sich natürlich nicht täuschen, wird aber für seinen Theil auch bestrebt sein, seinen Copien jenes wunderbar perlende Lustre zu geben, dass sie ohne wesentlich starken Glanz dennoch einen emailartigen Schmelz erhalten, welcher allein im Stande ist, sämmtliche Feinheiten des Negativs in reinster Weise wiederzugeben. Keine Mühe darf Einem zu gross erscheinen, man verwende peinlichste Sorgfalt auf die dazu nöthigen Bäder, lasse die übertriebenste Sauberkeit herrschen, suche in uneigennützigster Weise den Ausschuss heraus, so wird man dann mit um so grösserer Lust daran gehen, seinen bis hierher tadellos gefertigten Copien jenen letzten Schliff der Vollendung zu geben, wie er gut ausgeführten Zeichnungen in Wischmanier oder noch vollkommener Pastellgemälden eigen ist, nämlich die Retouche.

Es ist fast zu verwundern, dass es bisher noch nicht so recht ge- lungen ist, trotz häufiger Behandlung in Fachschriften, sich den über die Retouche so getheilten Ansichten zu nähern.

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