Jahrgang 
1889
Seite
35
Einzelbild herunterladen

die Sebärfg goen ssen Ahstand wns unt man nach nt 8 Raudselaärf h für viel d. 188 be

4

d Augel 9

besonderg)

ste lungssehari die l.

1 di 6 8 . dle Lupe pvonh, ine kinställnes delbe aufsetagd h Wert ihr Litt

d ern d

n Einstellung ge ente Mattsebeihe- 2 Ueberziehen 8 2n mattirten Sehei enthaltenden lagg en Räumen loterie udes Lieht auf di

entferuten Stelle astellen. Genüct

9

Selbst die beste Ra nstellung, So efie Stelle der Nattset Bilfe eines Diamaw- Ult dann die Pusan len Auszug So ku standes zugleich Han sicher eine&

Fortsetzung fagu

Portraits u e ad in denjenis

I. Els

4189* PhotItg.) UIOUb.7AS

kommt die ¹ M sondern gehörtic welehe mit Reeht t sehr geeignet, Wmd isen und sieb bal ie Person- trittt fie je bei der Beleuete ird, jnfolgedesselde- dlich fei Nodabt- dlich feine! Wh jener Meistel del

1 b

1 9

Nr. 4. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 35

sischen Malerei, wie Rembrandt, Correggio etc., brillirten, und welchen in neuerer Zeit auch wieder grosse Pflege zu Theil wird. Es ist das Helldunkel. Je feinfühlender der Photograph dabei zu Werke geht, umsomehr ist er Künstler, um so höheren künstlerischen Werth werden seine Portraits haben. Ja, ich glaube sogar getrost behaupten zu können, dass die moderne Photographie einen nicht unbedeutenden Einfluss auf die Malerei ausgeübt hat und noch ausübt, da man häufig an uns in illustrirten Zeitschriften vorgeführten Gemälden eine Beleuchtung zu sehen bekommt, bei denen der Photograph schwören möchte, das Ori- ginal sei nach Photographie gefertigt, selbst die Fehler, wie sie manchen Photographien eigen, kann man zuweilen entdecken. Umgedreht wirkt aber leider die Malerei noch viel zu wenig auf die Photographie, be- sonders hinsichtlich Staffage und Hintergrund, welche sogar der Laie als Coulisse erkennen kann, und gerade diejenige Manier der Malerei, welche als eine der grössten Ausartungen bezeichnet wird, die Manier der Impressionisten, die En-plein-air-Malerei der Franzosen, hat den bedeutendsten Einfluss ansgeübt, dessen verderblichste Wirkung sich in jenen vignettirten Portraits zeigt, während sie eigentlich nur der von Mirn eingeführte Art von Photographien entspricht und seinen Gipfelpunkt von bizarrem Aussehen darin erreicht hat, dass man heute selbst in den feinsten Ateliers Portraitfiguren u. s. w. anfertigt, deren Hintergrund einen Salon darstellt, aber einen Salon, welcher dem Aussehen nach ohne Decke ist, also den freien Himmel über sich zu haben scheint. Man kann diese Sorte von Portraits allenfalls eine Skizze einer photographischen Spielerei benennen, welche so erzielt wird, dass man extra noch Licht, welches die Person nicht treffen kann, oft sogar ohne Rücksicht hierauf, in übertriebener Weise auf den Salon- Hintergrund fallen liess. Bei landschaftlichen Auffassungen jedoch ist eine En-plein-air-Manier ja ganz natürlich.

Es ist eigenthümlich, dass die Franzosen, deren Kind jene freie Luft Malerei ist, meist derart photographiren, dass ihre Portraits der alten Malerei möglichst entsprechen, während es in Deutschland umgekehrt geschieht: die Malerei hält sich fast ausschliesslich an die alten Traditionen, die Photographie mit sehr wenigen Ausnahmen an die Manier der Impressionisten, dabei aber noch mehr ausartend, wovon ich oben eine Blüthe anführte. Ueberdies beschränkt sich die Malerei en plein air fast nur auf das Colorit. Kehren wir nach dieser Ab- lenkung zur Beleuchtung zurück. Zweck derselben ist, das Portrait so erscheinen zu lassen, dass jedér seiner Theile in harmonischer Weise sichtbar wird, ohne auch nur einen mehr oder weniger hervortreten zu lassen, als er gerade soll, um natürlich zu erscheinen. Namentlich darf nie ein dunkler Herr schneeig, ein blonder melirt erscheinen, der Hals darf nicht hervorquellen, wie ein Stierrüken, die Augenhöhlen dürfen keine unergründliche Tiefe aufweisen, das Auge der Schatten- seite darf keinen stärkeren Lichtpunkt aufweisen, als das der Licht- seite, noch weniger hellere Reflexe, sodass jenes heller erscheint, als dieses. Die Beleuchtung sei so vertheilt, dass bei gewöhnlichen Verhältnissen das höchste Licht auf die Nase, nächstdem auf den dem Lichte näheren Stirnhügel, hierauf auf die Jochbeinfläche, noch mehr gemindert auf die namentlich bei grossen Denkern so stark ans- geprägten Augenbrauenbogen und noch etwas niedriger auf das Kinn