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Nr. 3. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 27
Camera in diese hineinragt. Dann lege man in die Cassette der grösseren Camera das zu reproducirende Negativ und hinter dasselbe eine gleich grosse Mattscheibe; die Cassettenschieber werden aufge- zogen, sodass man auf der matten Scheibe der kleinen Camera das Bild in gewünschter Grösse einstellen kann. Ist dies geschehen, so setzt man hinter die matte Scheibe der grossen Camera einen Pappendeckel, welcher als Verschluss dient, beschickt die kleine Camera und exponirt die nöthige Anzahl von Secunden durch Lüftung der Pappe. Es ist auf diese Weise leicht, 40— 50 Diapositive auf Bromsilber in einer Stunde herzustellen, welche dann wegen ihres kleinen Formates in grosser An- zahl in einer Schaale entwickelt werden. Es kommt aber hier ausser- ordentlich viel auf die Behandlung der Gelatineplatten in der Entwick- lung an, denn es ist nicht leicht, ein wirklich schönes Scioptikonbild auf diesem Wege zu erhalten; vor allem müssen die Lichter ganz glasklar und die tiefsten Schatten sehr kräftig gedeckt sein, während alle Flächen reich und fein gezeichnet sein müssen, wenn das Bild bei der Vergrösserung nicht todt wirken soll. Um dieses zu erreichen, operire ich auf folgende Weise und erziele auf gewöhnlichen Trocken- platten Bilder, welche den schönsten französischen Diapositiven an Schönheit nicht nachstehen.
Ich setze voraus, dass man mit guten, nicht schleierigen, fein- körnigen und fleckenfreien Emulsionsplatten arbeitet. Man mache zuerst mit einer solchen Platte eine Probe und bestimme diejenige Zeit, welche belichtet werden muss, um mit normalem Eisenoxalatentwickler ein gutes, wenn auch etwas schleieriges Diapositiv zu geben. Man belichte nun etwa um die Hälfte länger und setze folgenden Entwickler an:
Oxalsaures Kali 30 g1 Regenwasser 200 gf Eisenvitriol 30 g) II Wasser 200 gf Bromkalium 10 2 Wasser 100 g III.
3 Trpf. Natronlösung 1: 100 g
Zum Gebrauche mische man 3 Theile I mit 1 Theil II und setze auf je 100 cem des Entwicklers 5— 7 cem III hinzu.
Das Bild erscheint, wenn richtig belichtet wurde, sehr rasch und verstärkt sich in 2— 3 Minuten hinreichend, während die Lichter ganz glasklar bleiben.
Der Practiker wird leicht eine seiner Emulsion am besten zu- sagende Menge von Bromkalilösung finden; die oben angegebene ist als ein Durchschnitt zu betrachten.
Nach dem Fixiren kommt die Platte auf eine Viertelstunde in ein concentrirtes Alaunbad und wird nach gehörigem Waschen mit einem Dachshaarpinsel von ansitzenden Staubtheilchen befreit. Es ist gut, das Alaunbad mit Salzsäure(bis 3%) anzusäuern, da darin etwa vor- handene Eisentheilchen sich lösen.
Die fertigen Diapositive werden mit wenig gebleichtem Leinöl auf einem Wattenbausch abgerieben, jedoch nicht lackirt; um sie zu schützen thut man gut, sie mit einer Spiegelplatte zu bedecken und die beiden Gläser durch angelegte Papierstreifen zu verbinden.


