26 Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 3.
zündung der Beleuchtungslampe und nach Abschraubung der Projections- linse in diejenige Ebene, in welcher sich später das Bild befindet, ein etwas durchscheinendes Papier und beobachte den Lichtkreis, welcher auf demselben erzeugt wird. Man wird finden, dass dessen Helligkeit in der Nähe des Randes abnimmt und dass schliesslich farbige Säume einen Uebergang in die dunkele umgebende Fläche bilden. Wenn man jetzt mit einem Zirkel beispielsweise die horizontale Länge misst, welche auf dem Beleuchtungskreisdurchmesser gleichmässig hell er- scheint, so hat man die Grösse der Projectionsbilddiagonale, aus der man bei bekanntem Verhältniss der zwei Rechteckseiten leicht deren Dimensionen im Kopf berechnen kann. Beträgt z. B. die gemessene Linie 144 mm und verhält sich die Seite des zu reproducirenden Nega- tivs wie 3:4, so findet man für die Seitenlänge 115 und 85 mm. Meist sind jedoch die Bildkreise der Scioptica viel kleiner und wir werden als Mittelwerth eine Grösse von etwa 6 cm Diagonale annehmen können.
Bei diesen geringen Dimensionen ist es selbstverständlich höchst unzweckmässig, das Originalnegativ in der gleichen Grösse aufzunehmen, wie das Scioptikonbild und dann durch einfaches Copiren nach einem der oben beschriebenen Verfahren das Diapositiv herzustellen, sondern man wird hier im allgemeinen zur Linse und Camera greifen, um nach einem grösseren Negativ eine Verkleinerung in entsprechendem Maassstab anzufertigen.
Man wird jedoch verschiedene Wege einzuschlagen haben, jenach- dem man nach demselben Original eine grössere Anzahl von gleichen Scioptikonbildern zu machen hat, oder nur ein einziges. Im ersteren Fall schlage ich folgendes Verfahren als practisch, besonders einfach und wenig zeitraubend vor:
Von dem zu reproducirenden Originalnegativ stelle man sich zu- erst durch einfaches Copiren auf Bromsilbergelatineplatte ein Diapositiv her, welches sehr weich und zart sein soll und am besten nicht ver- stärkt wird. Dieses Diapositiv wird jetzt, mit der Schichtseite nach dem Objectiv gekehrt, mit Hilfe von Camera und Linse auf den ge- wünschten Maassstab verkleinert. Am besten dürfte dazu eine Jod- albumin- oder eine Chlorsilbergelatineplatte verwendet werden, welche allerdings sehr lange Expositionen erfordern; brauchbar ist aber auch Reproduction auf Bromsilbergelatine unter den später zu beschreiben- den Vorsichtsmaassregeln. Jedenfalls sollte man für dieses Negativ Spiegelplatten wählen. Von dieser Platte werden jetzt nach irgend einer der bei den Stereoskopen beschriebenen Contactmethoden so viele Glas- diapositive hergestellt, wie man braucht.
Wünscht man nur je ein einziges Scioptikonbild von einer grösseren Anzahl von Negativen zu machen, so verfahre man nach folgendem höchst einfachen und doch sehr schönen Verfahren, welches sich in meinen Händen sehr bewährt hat und welches Jedermann, wenn er sich im Besitze zweier Cameras befindet, ausführen kann.
Man befestige die Camera, mit welcher die Originalnegative auf- genommen wurden, auf ein schräg gegen den Himmel gerichtetes Brett, sodass die Objectivseite nach abwärts gekehrt ist und stelle ihr eine andere kleinere Camera mit einem kleineren Aplanaten etc. 8 0 gegen- über, dass das Objectiv derselben durch den Objectivring der grösseren
Camera in grösseren eige gleicl zogen, s0d Bild in gev man hinter weleher abs die nöthige nuf diese W perzustellen ahl in eine ordentlich v fung an, dex auf diesem gasblar une alle Flächen pei der Ver3 operire ich platten Bic Schönheit 1 Ich e körnigen ul mit einer 8 helichtet we gutes, wenn Iun etwa un-
Zum Gei
auf je 100 c. Das Bilc Verstärkt zich gasklar blei Der Pra Lagende Nlen als ein Durex Nach de Concentrirtes achshaarpin das Alannbad andene Liser „Dile ferti Aldem Vami thut man ont Güser durch


