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Nr. 3. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 25
theil nur das erste anwendbar, da nur dieses eine leidliche Empfindlichkeit giebt; immerhin muss man lichtstärkere Objective und ziemlich be- trächtliche Belichtungszeit anwenden.
Ganz besonders empfehlenswerth ist jedoch das Verfahren mit Bromsilbergelatinetrockenplatten unter den Vorsichtsmaassregeln, welche ich im nächsten Theil, bei der Beschreibuug des Scioptikonbildes, vor- schlagen will und welche ich selbst mit grösstem Erfolg angewendet habe. Nur ist zu bemerken, dass Glasstereoskopen viel kräftiger und dabei doch klarer gehalten werden müssen, als gewöhnliche Diapositive, wenn sie nicht flau erscheinen sollen.
Es sei mir erlaubt, an dieser Stelle einen Augenblick von dem gestellten Thema abzuweichen und ein Wort über das Stereoskop selbst, also, um unsere gewöhnliche, ganz uncorrecte, zu Missverständnissen Anlass gebende Nomenclatur zu verdeutlichen, von dem Instrument zur Betrachtung von Stereoskopbildern(Stereogramme) zu sagen.— Es ist unnöthig und zeitverschwenderisch, sich die Mühe zu geben, vollendete Stereogramme herzustellen, wenn man sie nachher in einem ordinären Stereoskop mit unachromatischen, prismatischen Gläsern betrachten will. Die Anstrengung der Augenmuskeln, welche die ge- wöhnlichen Instrumente veranlassen, ganz ausser Acht gelassen, sind die farbigen Säume an den Rändern der Contouren so störend, dass eine wirkliche Feinheit der Bilder ganz verloren geht.
Das brauchbarste Stereoskop stellt man sich aus 2 achromatischen Opernguckerlinsen her, die ca. 8— 10 cm Brennweite haben und ihre convexen Seiten dem Auge zuwenden. Die Entfernung ihrer Mittel- punkte muss so gestellt sein, dass sie genau der Distanz der Augen- axen des betreffenden Individuums entspricht, oder sie müssen gegen einander in geeigneter Weise verschiebbar sein, falls das Stereoskop von Mehreren benutzt wird. Die Distanz der eigenen Augenaxen er- mittelt man am besten in der Weise, dass man einen schmalen Maass- stab horizontal über den Nasenrücken hält und vor einem Spiegel die beiden Zahlen abliest, welche den Pupillenmitten entsprechen. Aus den grossen Schwankungen, die diese Zahl bei verschiedenen Personen zeigt, ersieht man leicht, dass ein Stereoskop mit feststehenden Linsen für verschiedene Personen nicht ohne Anstrengung der Augenmuskeln benutzt werden kann. Aus einigen Messungen fand ich, dass die qu. Zahl mindestens zwischen 55— 65 mm schwankt. Ausserdem ist noch eine Verschiebung beider Linsen gegen die Bildebene unerlässlich, da in der Accomodationsfähigkeit der Unterschied verschiedener Augen ein beträchtlicher ist.
Wir wollen jetzt zu der Herstellung der Scioptikonbilder über- gehen und müssen da zunächst einige Worte über das Format derselben sprechen. Die Grösse der Bilder findet einerseits eine obere Grenze in dem Durchmesser der Condensatorlinsen des Projectionsapparates, andererseits in dem brauchbaren Bildfelde der Projectionslinse. Da letzteres jedoch durch Doppelobjective geeigneter Brennweiten, die jedem Photographen zur Hand sind, beliebig fast erweitert werden kann, so wollen wir annehmen, dass nach dieser Richtung keine Schranke ge- zogen ist. Eine feste Grenze des Bilddurchmessers ist jedoch durch die Stellung und Grösse der Condensatorlinsen gegeben. Um die passendste Grösse des Diapositives zu finden, bringt man nach Ent-


