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Von der Gnadenwahl·
zigen ſeyen / ſragen vnd erforſchen wollen ) in der Gnade/ Erl⸗ ſung vnd Verſohnung Chriſti angenomẽ / zum Leben verordnet vnd erwehlet / Alſo / das dieſelbigen nicht mehr koͤnnen verdampt werden / Da dargegen die anderen Menſchen alleſampt / Chri⸗ ſtus / Gnade / Gottes Hertz vnd Erbarmung / Himel/ Heyl vnd Seligkeit nicht angehn / In Hꝛ Sacramenten nichts gnediges oder ſeliges an ſie ſol angewend ſein / oder angewend moͤgen wer⸗ den. Dencket jm doch ein wenis nach / ebe Chriſtẽ. Welche D. Vſianders meynung nach in Gnaden ſind bey G Vit einmalſ laut eines vermeinten Auſſchuß / denen iſt gleich / ſie ſeyen in Ch riſto erwehli ʒur Gnade des Lebens / oder nicht in Chriſto erweh⸗ let / es thue jnen gnug / das ſie einmal erwehlt ſind / Gott habe es mit gemacht / wie er woͤlle / ſo oder ſoſkomen ſolchen Leydſeil nach in Himel dinderſich oder furſich / vñ důrffen ſich vmb den Glau ben vnd Erkentnuß Chrifti nicht viel zu bemuͤhen oder zu bekuͤ⸗ mern / Inſonderheit da D. Dſianders meynung nach / das werck der Gnaden jmmerzu fortgeht / vnd das Ende alwegen erreicht / dargegen ſollen die anderen / ſo in dieſem Regiſter lein nicht eyn⸗ glohiert ſind / mit dem Leben vnd Chriſto ſelbs durchauß nichis zu thun haben / Bder nemen ſie es fur/ ſo iſt es doch D. Dſian⸗ ders meynung nach / alles vmd ſonſt / Denn er ſagt / ſie ſeyen zur keiner Gnade des Lebens vñ Steligkeit geordnet / Dieweil ſie deñ dahin nicht geordnet / ſo ſeye es auch die Vrſache / das ſie nicht kleuben ſollen vñ nicht gleuben koͤnnen / wie hievor auß ſeinen ey genen Schrifſten angezeigt iſt worden. Da ſihe ſtu nu gar wol / wie dieſe Lere / Chriſtum alle Liebe / Hertz vnd Vertrawen auff jn / ausleſchet vnd vertilget. Dieſem gedencke vleiſſig nach / wirſt dardey wol finden / das der Geifi des Troſtes / der Warheit vnd der Chriſtum erkleren ſol / Joa. 14. Ob dieſer Lere nicht ruhet / vnd nichts darmit wird woͤllen zu ehun haben. Hierbey ſihe aber / wie D. Bſtander deiner vnd der Kirchen ſo fein arilich daruͤber ſyoiten kan / da er ſeine legt / zu⸗


