Glenbige komen al⸗ lein in mi⸗ mel ·
Fol. 7* 3. 4. ¹3
Mittel des lobens
Fol. 3. 9. ² ½
Warnung wider D. Qſtanders Predig galſtern / da er vom Glauben jmmer zu viel eynbringt / vnd das 8 komen allein die jenigen / welche an Chriſtum Jeſum gleuben.
cht. Zu dem
kan dieſer Lerer vnd ſeines gleichen vom Glauben
nichts rechtes beybringen / Iſt auch jren Gruͤnden zu wider / was
die heilige Schrifft vom Glauben vedet.
Zum Driuten / ſage er/ Die Goetloſen ſtoſſen die Mittel des Heyls von ſich! das ſie nicht können ſelig werden. Iſt alles war/ Aber daift dle Frag noch nicht / Sondern/ Db ſeiner Lere nach / die Gottloſen jemaln Mittel zum Glauden vnd Leben gehabt haben / Vnd das etwas fůͤr ſie ſolte geordntt ſein / das ſie herten
moͤgen ſelig werden. um Vierden wil er haben / das allein die Gleubigen ſeyen
die Auſſerwehlten / Das iſt / die 0ol/ wie es im Griechtchen
Tert ſieht. Darwider iſi auch niemand Deñ das hriſt nxro⸗
auff Deudſch / Auſſerwehli⸗ Mi dem Namen vnd Tirel / was ſich gehorſam / vnnd Goti lieb vnd trew habet⸗ Dieſes ſind nur die Gleubigen / ſind auch gegen dem anderen Hauffen der Men ſchen zu rechnen / Důnne / vnd leyder/ ſehr wenig.
Zum Fuͤnfften/ Da der Streit hierinnen fuͤrnemlich iſt / Db Gott vmb Chriſti willen nur wenis Menſchen in Gnaden habe auffgenomen / vnd in jme alſo zum Leben erwehlet vnd verord⸗ net / Oder allzumal alle Menſchẽ⸗ ſo weyt nemlich Chriſti Tod pvnd Marter geht / damit er vns Menſchen allen ſampt Gottes Huld vnd Gnade erworben/ vnd vns mit Gotte verſoͤhnet hat.
Da wil er haben / das Goit vmb Chriſti willen nur wenig Men
ſchen habe zu Gnaden angenomen· Dieſes iſt durchauß ſein
Lere vnd Meynung / Vnd ſolte derhalben mit klaren / důͤrrenwor
ten auß ſolchem Grunde ſein Sprache vnd Rede allzeit fuͤhren/ Gott habe nur wenig Menſchen! ond nur eilich Menſchen in die Gnadenwahl vnd das Gnadenwerck vmb Chriſti willen auff genomen. Aber hie thut vnd ſielt er ſich allermaſſen / wie die fe⸗ nigen/ welche er ſůt des Teuffel⸗ Lerer gibt / meydet c 3
Dieſes iſt wol recht gelert / iſt aber der Heupſtreit ni⸗
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