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Von der heiligen Christlichen Kirchen, EJn rund vnnd kurtzes Bedencken, dieser Zeit nöthig vnd nützlich zulesen, vnd zuwissen : Jn 13. Capitel abgetheilt ... / Durch Weylandt den Ehrwürdigen vn[d] Wolgelehrten Georgen Meyer seligen, gewesenen Pfarrherrn zu Leder gestellt, vnd jetzt nach seinem Todt in offenen Truck gegeben
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8 Von der Heiligen

meranus vom Chriſtlichen Glauben vnd recht guten Wer⸗ cken / vnd Weiland die Prediger zu Nuͤrnberg im vierdten Puncten / jhres außgegangenen Rathſchlags mit Luthero bekennen. Nach dem wir dann im Sym bolo bekennen / ich glaub ein H. Chriſtliche Kirchen / vnd ſagen nit / ich ſihe ein H. Chriſtliche Kirch / ſo erſcheinet auß dieſen argumentis, daß die recht / wahre Kirch Chriſti ein vnſichtbare Gemein der im H. Geiſt vnd Glauben verſamleten Kinder Gottes iſt.

Bey dieſem Articul hat man ſich aber zuerinnern / daß et⸗ lich woͤllen erfordern in die Kirchen ʒuglauben / welches nit allein wider den Articul deß Apoſtoliſchen Symboli iſt / da wir bekennen / daß wir ein H. Chriſtliche Kirchen glauben / ſonder auch wider die alte Lehrer: Dañ Auguſtinus ſchreibt de tempore ſermone 181. Eecleſiam credere, non tamen in Eccleſiam credere debemus, quia Fccleſia non Deus, ſed domus Dei eſt: das iſt / Wir glauben / aber wir ſollen nit in die Kirchen glauben / dann die Kirch iſt nicht Gott / ſon⸗ dern iſt Gottes Hauß. So ſagt auch der H. Cyprianus in expoſitione Sym boli: Non dixit in ſanctam Fccleſiam, ſed ſanctam Eccleſiam: Non credendum in ſanctam Fc- cleſiam, ſed ſanctam Fccleſiam credendum eſſe. Derglei⸗ chen ſchreibt auch Beda in Homelia. Sie ſollen glaubẽ / daß ein heilige Catholica, das iſt / ein allgemeine Kirch ſey / nit in die heilig Kirchen. luper Adt.19.

De notis veræ Eccleſiæ, das iſt / Warbey man die Kirch zuerkennen hat / vnd was jre Gemerck oder Kennzeichen ſeynd ·

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Je Chriſtlich Kirch wirdt auß den Gottlichen Ga⸗ D vnd auß den Frůchten der Werck der Liebe e