werck vnnd bewweiſet ein ſolch vngehorſam Weib e ſolchẽ mrutz nit nur jtem Eheman / ſondern Gott en ſich Wide dem Allmaͤchtigen / der dem weib den Manzum Son haubt vñ herꝛn geſetzt hat. Gleich als wañ eines
Herin vnderthan ſeines Vogts Amptlichen ge⸗
bůͤrlichen befelh verachtet / oder ſich dem ſelbigen widerſetzt: ſo erweiſet er ſolchẽ vngehorſam nicht
nur ſeinem Amptmã /ſondern ſeiner hoht Obrig
keit / welche jhne auch wol weiſt gebuͤrlich daruber
zůſtraffen: Alſo pflegt auch der Allmachtig der
Wetber vngehorſam gegen jhren Maͤnnern⸗
(alsder wider GOtt ſelbſi iſi) mit allerleyſtra⸗
fen heimzuſuchen. Dagegen waiein Weib jren Mañ ehelich
dnd werth helt / ſich ſeines willens von hertze be⸗ Gehe⸗ 3 .
fleiſſet /zuthun was jm lieb vñ angenemißt / vñ zuguteche. meiden / was jm leid vnd zuwider iſi / ſo hat ſiejres Mans hertz gleichſamin jrer hand / dz er ir guts thut / ſie hinwiderumb liebet vnd meidet / ſo vil er kan / was jhr zuwider vñ ſchaͤdlich iſt. Vnd her⸗ ſchet alſodas Weib/eben in dem / dz ſie vnderthan iſi vnd gehorſamiſi. Wann aber das Weib jren kopfauff ſetzt / vnnd ſtreitig iſt / ſo wendet ſich des Mañs hertz von jr / windt jr abhold / vnd kan ein weib / durch jr halsſiarigkeit verurſachẽ / das er⸗ B 5 gers


