Die Weiber follen jhretNen ver fuͤꝛchten.
Prſachen war⸗ umb die Weib⸗ er jhren Män⸗ nern ſollen vn⸗ derthenig vnnd gehorſam ſein.
Epbeſe 5. Gen. 3.
ren / den Abrahamin jhrei Hettzenehtlich vnd hoch gehalten. Ja es will S. Paulus / das die die Eheweiber jhre Maͤnner nicht allein ehe⸗ lich halten / ſondern auch die ſelbigen Fürchten ſollen. Dannes ſieht einer Chriſilichen Ma⸗ tronen vbel an / wann es jyr gleichgut/ jhr Mañ zuͤrne mitjhr/ oder Lache. Vnd / wannſie vnge⸗ ſcheucht vnnd furſetzlich thun darff / darůber hr Eheman vnluſtig / vnd zormig wurdt. Ein fromb wab aber fuchtet vnnd verhutet jhres Ehemans Zorn ſo wol / als die ßraich, welches Weib ſich vor dem erſten ſireich Hutet / die iſt vor den andern allen geſtchert. Damit die Eheweiber den ſchuldigen gehor⸗ ſam / hren Ehemennern gutwillig vnd von hertzẽ leyſten / haben ſie deſſen nachfolgende vrſachẽ an⸗ zuhoren / vnd fleißig zubetrachten. Es iſt Ja nicht ein Menſchliche/ ſondern Gottes otdnung vnd befelh / das di Weiber jhren Ehemaͤnnern ſollen vnderthenig vnd gehorſam ſein/ dann der Mann iſi des Weibs Haupt / wie S Paulus ſchreibt vnd Sott ſagte zum Weib dein will ſoll deinem Mañ vnder worffen ſen / vnder ſoll dein Hert ſein. Darumb wann ſich das Weib wider iren Mañ auffleinet / ſo iſ ſolches ein aufftun .


