S. paulus aber will / das die Weiber h⸗ ren Ehemennern ſollen vnderthaͤnig vnd gehor⸗ ſumſeln / als dem Herꝛen. Vnd ſiellet jhnen fuͤr/ das Exe mpel der Chriſtlichen Kirchen oder Ge⸗ mein Gottes / vnnd will das / Gleich wie die ge⸗ mein dem Hermn Chriſio / alſo ſollen auch die wei⸗ ber jhren Männern vnderthenig vnd gehorſam ſein in allen dingen Dardurch S. Paulus ver⸗ ſiehr / einen Gehorſam in allen denen ſachen / weiche dem Heiligen Wort Gottes nicht zuwider ſein. Diſes aber ſoll ein ſolcher gehorſam ſein⸗ bey welchem ſich fiade ein Rechte Neuerentia oder Eherhietung gegen dem Eheman alſo / das ein Eheweib nicht allein mit worten vndeu ſſerlichen geberden jhrei Eheman ehrlich halte⸗ ſondern auch in jhrem Hertzen ihne nicht veracht. Dañ diß iſi kein rechte Neuerentia oder Eherbietung / da ein Weib gleichwol (ſonderlich vor den Leuten) jrem Eheman gute wort gibt / vnd ſich Ehrerbů⸗ tig gegen jhm erzeigt / in jhrem Hertzen aber jhne far ein Narten vnd fantaſten helt/ vnd verachtet. S. Petrus růhmet die Heilige Frai Saram / welche jhren Ehemann / den Abraham⸗ einen Herin geheiſſen Welche euerentia aber nichtal⸗ lein in worten geblibẽ / ſondernſie hat jhren Her⸗
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