Verſuchun gen Chꝛiſti
mitʒutheilẽ. Damaſtens ſagt. Diuina naturapropria ſua 3 7.
excellentias, ſen glorificationes carni conmunitat ſeu impertit: das iſt: Die Göttliche Natur theilet dem heiſch mit / jre eigne füͤrtrefflichheit vñ Hertligkeit. Soii es auch ein alt Sprüchlin / vñ voꝛ vnſern ʒeit in dẽ Theologiſchen Schůl / als ein vnwiderſprechlich Aioma getribẽ wor den· Uuod lius Dei habet ex natura, hoe ſilius heminis habet ex gratia: das iſt Alles was der Son Gottes hat von Natur / das hat auch des Menſcht Son / auß gnaden. Daher lehren wir auch auß Gottes wott / dz der Hert Chniſtus nach ſeiner Menſchlichen Natur(von wegen perſoͤnlicher vereinigung ) der Gottlichen eigenſchofftẽ vnd krefften theihafftig ſey rr orden / alſo / dz Ghuſtus auch als ein Menſch(im ſand ſeiner Heriligkeit)alles wiſſe /Allmechtig ſey / vnd ollenthalben gegenwertig /
Regire im Him̃el vñ auff Erden. Vndiſt ſolches auch
der lieben heiligen Vatter glaub vñ Lehꝛ von Shuſioge weſen / mmaſſen zu end der Formula (oncordiæ, ein groſſe anzal kiarer vñ heller lauterer E průch auß den heilige Vättern / ʒuſamen getragen / welche vnwiderſprechlich bezeugen / das Chußus in ſemtr heiligen Menſchheit Goͤtliche krafft empfangen / das er olles wiſſe / alles
vermoͤge / vnd allenthalken gegentrettig ſey.
Diſes iſt auch die gemein vnnd Shulche Lehꝛ der fuͤrnembſten vnnd Hocherleuchten Lehrer zu rn⸗ ſern zeiten geweſen / welche wider das PTopſiumb gekaͤmpft / vnnd die Lehr des Heyligen Euangelij
widerum̃


