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Ein Predig Avß dem vierten Capitel des Euangelisten Matthei : Von den Versuchungen Christi : Darinnen auch gehandelt würt, von der Person Christi, Vnd von den gantzen, halben, vnd haimlichen Zwinglianern : Gehalten auff der Fürstlichen Vestung Hohenasperg, den 12. Februarij, Anno 1581 / Durch D. Lucam Osiandrum, Würtenbergischen Hofpredigern
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Verſuchun gen Chꝛiſti

mitʒutheilẽ. Damaſtens ſagt. Diuina naturapropria ſua 3 7.

excellentias, ſen glorificationes carni conmunitat ſeu impertit: das iſt: Die Göttliche Natur theilet dem heiſch mit / jre eigne füͤrtrefflichheit Hertligkeit. Soii es auch ein alt Sprüchlin / voꝛ vnſern ʒeit in dẽ Theologiſchen Schůl / als ein vnwiderſprechlich Aioma getribẽ wor den· Uuod lius Dei habet ex natura, hoe ſilius heminis habet ex gratia: das iſt Alles was der Son Gottes hat von Natur / das hat auch des Menſcht Son / auß gnaden. Daher lehren wir auch auß Gottes wott / dz der Hert Chniſtus nach ſeiner Menſchlichen Natur(von wegen perſoͤnlicher vereinigung ) der Gottlichen eigenſchofftẽ vnd krefften theihafftig ſey rr orden / alſo / dz Ghuſtus auch als ein Menſch(im ſand ſeiner Heriligkeit)alles wiſſe /Allmechtig ſey / vnd ollenthalben gegenwertig /

Regire im Him̃el auff Erden. Vndiſt ſolches auch

der lieben heiligen Vatter glaub Lehꝛ von Shuſioge weſen / mmaſſen zu end der Formula (oncordiæ, ein groſſe anzal kiarer heller lauterer E průch auß den heilige Vättern / ʒuſamen getragen / welche vnwiderſprechlich bezeugen / das Chußus in ſemtr heiligen Menſchheit Goͤtliche krafft empfangen / das er olles wiſſe / alles

vermoͤge / vnd allenthalken gegentrettig ſey.

Diſes iſt auch die gemein vnnd Shulche Lehꝛ der fuͤrnembſten vnnd Hocherleuchten Lehrer zu rn⸗ ſern zeiten geweſen / welche wider das PTopſiumb gekaͤmpft / vnnd die Lehr des Heyligen Euangelij

widerum̃