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Verſuchungen Chꝛiſti.
groſſe Sůnd vnnd geſchehe jm nicht vnrecht / wann jne Gott in ſolcher gefahꝛ verderben lieſſe.
Es hat det Satan mit der erſten vnnd andern ber⸗ ſuchung noch nichts an Chꝛiſto gewonnen. Darumb greiffet er jne mit der dritten Wehꝛ / vñ auff ein andere weiſe an: nimbt jn mit ſich auff ein ſehꝛ hohen Berg / ond ʒeiget jm alle Reich der Welt / vñ jre Hertligkeit / vñ ſprach zu jm· Das alles will ich dir geben / ſo du ni⸗ der felleſt / vnd mich anbeteſt. Mit diſer ver ſuchung hat der Satan den Herin Fhriſtum da in zu bewegen vn ⸗ derſtanden / das Chuſtus ſolte vmb eichtumb / Ehꝛen Herꝛligkeit / vnd weltlicher Macht willen / den rechten waren Gottes dienſt verlaſſen / vnd jme / dem euffel / dienen. Dañ wer ſich von der war? Religion abwendẽ laſt / vñ falſche lehꝛ oder falſche abgötiſche Gottsdienſi annimbt / der dienet nicht mehꝛdem wahꝛen Gott/ ſon⸗ der dem leidigẽ Leuffel· wañ gleich ein ſolcher Menſch den Namen Gottes ſtetigs jm Mund hat. Wann die Iſraeliter den waren Gotts dienſi / welchen jnender Herꝛ in ſeinem wort fürgeſchriben hate / verlaſſen / vnd die Baalitiſche oder Molochiſche Gottes dienſt ange⸗ richtet vñ getriben: ſo haben ſie nicht dem waren Gott/ ſonder dem leidigen Zeuffel / gedienet: vnangeſeht / das ſie vermeinten / es gereichtẽ ſolche Sottesdienſt zur ehr
des warè Allmechtigẽ Gottes. Darũ ſagt der Pſalm Pfal. c6
von den Iſi gelitem ·ſie opfertẽ jre Soͤn vñ Lochter den
xeuffeln· Diſe verſuchũg welche Ghꝛiſtus alhie außge
ſtanden /


