das auß dem Mund Gottes gehet. F ſelb gnaͤdig
Verſuchungen Chꝛiſti. vnſern Herin hriſtum horen vnnd ſehen / wie er ſich des Satans in diſer anfechtung erwehiet habe. Alſo aber ſpꝛicht Chꝛiſtus: Es ſteht geſchribẽ· Der Menſch lebt nicht vom Bꝛot allein / ſondern von eim jeglichen wott / das durch den Mand Gottes geht. Diſe woꝛt
hatder Herꝛ Ghꝛiſtus auß dem fünfften Bůch Moſis Sert.
erholet / da alſo geſchriben ſieht: Der Herꝛ demuͤtiget dich / vnnd ließ dich hungern / vnd ſpeiſet dich mit Man⸗ na / das du vñ deine Vaͤtter nie erkant hattefi· Auffdas er dir kund thete / das der Menſch nicht lebet vom Bꝛot allein/ ſondern von allem / das durch den Mund des Herꝛn geht. Deine kleider ſeind nicht veraltet an dir / vnd deine Fuͤſſe ſind nicht geſchwollen diſe viertzig jar. Diſer ſpruch lehꝛet / das Gott der Her: ſeine Kinder er⸗
nehꝛen vnnd erhalten koͤnne / wann gleich nicht euſſerli
che vnnd natürliche mittel verhanden ſein. Welches der Hert Chꝛiſtus auch mit der that bewiſen / da er in der wüſten etlich mal mit wenig Bꝛoten vnd Fiſchen vil Tauſent Menſchen geſpeiſet vnnd erſettiget hat. Vnnd muͤſſen fromme Chriſten / welche vnderdem Creutz geuͤbet ſein / bekennen / das ſie Gott offt wun⸗ derlich erhalten / da ſie nicht gewuſt / wo auß oder ein / Derwegen / wann wir mit der ſoꝛg der narung ange⸗ fochten werden / ſollen wir dem Satan diſen vnnd der gleichen ſprůͤch entgegen ſetzen: Der Menſch lebt nicht vom Bꝛot allein / ſondern von einem jeglichen woit /
Gott


