Ein Pꝛedig von den
ſie haben ein ʒimliche gůte narung. Dann ob ſie wol nicht Hunger vnnd mangel leyden/ wie andere arme Leut: ſedoch / wañ ſie jren ſtand anſchen vnderwegen/ was den ſelbigen zufuͤren vnd hinauß zubringennott⸗ wendig ſein woͤlle / koͤnnen ſie bey ſich febſt nicht befin⸗ den / das jhr vermoͤgen vnd einkommen ſo weit gereich⸗ en moge / als die notturfft erfordert/ vnnd iſt ſolchen Leuten vnderweilens wol ſo wehe zu muͤht / als den gar armen / denen die Sonne ehe / dann das Bꝛott / im Hauſeiſt. Daher man auch im ſpꝛichwort ſagt: Es waiſi der zehend nit / woden aifften der ſchuch truckt. Vnd wo mann ſich nicht recht in diſe Verſuchung zu⸗ richten / vnd felbiger recht ʒubegegnen waiſt / ſo volget vil vnrahts darauß. Bey den gar armen zwar / das ſie Stelen / Morden / vnnd andere vnerbarehendel an⸗ fahen: bey andern /das ſie Rauben / Wuͤchern / Beirie gen / oder ſonſten ſolche ſachen anfahen (weil ſie darfuͤr halten / ſie muͤſſen verderben die hernach jhnen vund andern leuten zu groſſem ſchaden vñ verderben gereich⸗ en. Vnd werden vil leut in der armůt ſo kleinmuͤtigꝰ das ſie nicht mehr glauben / das Gott jr gnaͤdiger Vat ter ſey / ſondern haiten darfür/ Sott hab ſein Vatter⸗ lich heriz vndtrew von jnen abgewend / vnnd werde ſie ʒeitlich vnd ewig verderben laſſen. Wie ſoll man aber diſer anfechtungbegegnẽ / auff das wir ſelbige ritterlich vberwinden / vñ ſolchen grim⸗
migẽ anlauff des Tuffels außfiehn mogen⸗ Laſt vns pnſert
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