Rin Pꝛedig von den Gott vnnd Vatter kan nicht allein das wenig / ſo voꝛ⸗ handen iſt / vermehren / ſondern auch / wann es noht thůt / newes erſchaffen: wie er dañ Himmel vnd Erden auß nichts erſchaffen hat·
Es iſt auch bey diſer erſten / vnnd bey den andern zweyen volgenden verſuchungen Chuiſii wol zumer⸗ cken / mit was Wehꝛ vnnd Waffen Chiſius den Sa⸗ tun abtreibet: nemiich / mit dem Schwerdt des wotts Gottes. Dann S. Paulus / als er ein Chriſtlichen Geiſtlichen Kriegsman außrůͤſten will / vermanet er / das wir (neben andern Geißtlichen Waffen ergreiffen vllen das Schwerdt des Geiſts / welches iſt das woꝛt Gottes. Mit diſem Geiſtlichen Schtwerdt ſollen wir gegen allerley anfechtungen wol geruͤſtet ſein / vnd vns daſſelbig nicht laſſen den Satan auß den Henden reiſ⸗ ſen. Derwegen / wann vns ein anfechtung fuͤrkompt / ſo laſt vns gleich ein ſpruch der Heyligen Schrifft der⸗ felben entgegen ſetzen / vnnd denſelben ſpruch feſi in vn⸗ ſerm Hertzen haiten ſo wirdt der Satan entlich nach ⸗ laſſen müſſen.
Nach dem aber der Satan mit der erſten ver⸗ ſuchung gegen Shꝛiſto nichts erhalten moͤgen / da er jnekleinmuͤtig machen wollen / das er an Gottes / ſei⸗ nes Himliſchen Patters / gnaͤdigẽ hilff verzagen ſolte. hat er Chuſtum mit einer andern Wehtꝛ / vnd gar auff einer andern ſeyten / angeloffen vnd den Herin Chri⸗ fum wollen zur vermeſſenheit / freuel⸗ vnnd


