Luc. 21.
lob.1.
Philip.1. 1.COr.15
Rom8
Porrede.
zu Heſſen / Graffen zu Catzen Elnbogen / Dietz Ziegenhain vnd Nidda/ꝛc.vnſern G. F̃. vnnd Herrn / Chriſtſeliger Ge⸗ daͤchtnuß / Vnd dann E. G. pertzliebſtes / Chriſtliches / hold⸗ ſeliges / tugendtreiches Ehegemahl Weilandt die Hochge⸗ borne Fuͤrſtin vnd Frawe/ Fraw Ehriſtinam / geborne Land⸗ graͤffin ʒu Heſſen Graͤffin zu Erbach c. ſeliger vnd heyliger Gedaͤchtnuß / durch den zeitlichen Todt auß dieſer Welt ab⸗ gefordert: ſo woͤllen E. G. in dieſem jhrem hochbetruͤbten!
trawrigen Zuſtand (dann was liebet/ das betruͤbet) nach dem ⁴
Exempeldeß heyligen Dauids Irjetzt auch das Wort deß Herrnſdie H. Schrifft/ deß H· Geiſtes Buch! jreneinigen hoͤchſten Troſt ſeyn la ſſen / vnd mit demſelbigen jhr hochbe⸗ kůmmerts Hertz zu frieden ſtellenlſich im HErrnwider allen Vnmuht ſtaͤrcken / vnd jhre Seele in Gedult faſſen.
Es iſi Gottes deß himmliſchen Vatters Will geweſen/ der alleʒeit Heylig / Gerecht vnd Gut iſt:dem ſich alle Kinder Gottes gehorſamlich in Glůͤck vnd Vngluck ſin Frewd vnnd Leyd vntergeben.
Was der threwe Gott gegeben / das hat er widervmb! als ſein depoſitumvonvns repetiert vnd genommen: aber doch
der Geſtalt / daß er vns ſolches / maximocum lucro/ vieltau⸗
ſentmalſchoneredlervnd herrlicher anſenem groſſen Tag! vnd zwar mit ewigen Frewden linvnzertreter / vnſierblicher
Liebe wil widervmb zuſtellen.
Muß alſo auch diß ſchwehre Creutz / dieſe Laſt deß HEr⸗ renallen Chriſtlichen Eheleuten zum beſten dienen: dieweil ſie mitgroſſi em himmliſchen Wucher ſollen wider empfangẽ⸗ was jhnen Gott Liebes ein Zeitlang auß den Augen hinge⸗ ruͤcket. Non enim amiſſi ſunt: ſed præmiſſi, Sie ſind nicht verlohren / ſondern ins ewige Leben erkohren: Gott helffe vns
mii Gnaden ſeliglich hernacher⸗ 6 1 Vnd


