Dem Wolgebornen
Herrn / Hernn Friderico Magno, Graf⸗ fen zu Erbach / Herrn zu Breuberg / x. meinem Gnadigen Herrn:
Gnad / Fried vnnd Barmhertzigkeit von Gott dem Vatter / vnd ſeinem geliebten Sohn / vnſerm HRN ond Heylandt Jeſu Chriſto:
Olgeborner Graffe/ . Gnaͤdiger Herr / Es ſagt der
* Koͤnigliche Prophet Dauid im
1. Pſalm: H ERR / wo dein Geſatz (alſo nennet er aber das Goͤttliche Wore)nit mein Troſt E geweſen were / ſo were ich in mei⸗ nẽ Elend vergangẽ. Hiemit gibt er klaͤrlich ʒu verſtehẽ / wo man in allerley Creut/rechten Troſt vñ ware beſtaͤndige Erquickũg ſuchen vnd hernem̃en ſolle / nemlich auß dem H. Wort Got⸗ tes:als in weſchem der.H. Geiſt / der Gott alles Troſts / mit ſeinem gnadenreichen Troſt / lebendig /kraͤfftig vnd thaͤtig iſt. Nach dem dann nu der allmachtige / ewige Gott⸗ nach ſei⸗ nem gnadigen vatterlichen Willen / auch E. G. ein zwyfa⸗ ches / truͤbſeliges Creutz kurt nacheinander aufferlegt: in dem er erſtlich E. G. vielgeliebten F̃. Chriſtlichen Herrn Schwaͤher Vatter / Weilandt den Durchleuchtigen / Hoch⸗ gebornen Fůrſten vñ Herrn/ Hertn 6 1 u
Pſil. 19.


