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Mat dann nun ſolches der Herꝛ gethan / vnnd vnſern nd Gnadigſten Herꝛen vor dem vnglůck hinweg geraffet ⸗ So iſt es nicht allein recht vnd wol gethan / ſondern wir haben vns auch deſſen hochlich zu troſten / vnnd vnſere a) trawrigkeit ʒu maͤſſigen Dann der Herꝛ der ſolches gethan hat / iſt genaͤdig / vnnd gedenckt auch im Zorn an ſeine Barmhertzigkeit / ul ſeine gnade waͤret von ewigkeit ʒu ewigkeit / vber die ſo jhn furchten. Er hat verheiſſen / Er wolle Iſrael vnd Juda jerem . uf nicht Waiſen laſſen. Er iſt vnſer Erſoſer vnſer Hey⸗ lef „. en land / der vns Faͤrcket / hůffft / erhelt / Wie ſeinen Aug⸗ Zach. ⁊. di apffel bewaret: Wann wir von Vatter vnd Mutter ver/ ł/ain. i laſſen ſeynd/ vns auffnimbt / vnd durch ſich ſelbſt / alles was wir verlohren haben/ reichlich erſtatten wil. ʒu dem / ſoregireter alle ding alſo / Daß ſie denen / die jhn lieben
r muͤſſen zum beſten dienen.
o Darvmb ſo ſollen wir in dieſem vnd anderen beſchwer⸗ lichen fallen / auff den Herꝛn ſehen / mit glaubigem hertzen
j an/hm hangen / vnnd was er in zeitlichen vnd leiblichen
z dingen von vns nimbt / wlliglich vnd gern fahren laſſen /
1 vnd mit dem frommen Job fagen: Der Hen hats gege⸗
ben / der Herꝛ hats wieder genommen / Ber Nahme deß
ich HERagR ſey gelobet vnd gebenedeyet.
6 Vnd ſollen vns deßen troſten / daß wir den Herm vn⸗
e. ſern Gott behalten. Dann wann wir den haben / ſo haben
wir alles / vnd kann vns an nichts mangein / wie Baund 4 lehret im 23. Pfalm. Vnnd im 73 . Pſalm ſagt er / Ich 4 bleibe O Hert/ ſtets an dir. Wann ich nur dich habe / ſo e frage ich nichts nach Himmel vnnd Erden / Wann mir gleichLeib vnd Seel verſ chmachtet/ ſo biſtu daunoch alle⸗ zeit meines hertzen troſt vnnd heil. B daß wir dieſen
troſt recht faſſen mochten / vnnd vnſere hertzen ſich mit C 3 Gott


