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gnaͤdigſten Herꝛen / d. Deſſen Churfuͤrſtl. G. ſich nicht mit wenigerem ernßi vnd eyffer / als jhrer Churf. G.loͤb⸗ ache Vorfahren / Chrißtſeligſter gedaͤchtnuß /beydes der Religion vnd wahren Gottesdienſtes / vnd auch der ar⸗ men Vnderthanen / nach dem Exempel deß frommen Konigs Joſiæ / im werck vnd mit der that / annimbt / fuͤr
ſie ſorget / jhr beſtes in alleweg ſuchet vnd foͤrdert.
Solche gnade Gottes / ſage ich / muſſen wir lehrnen Hoch achten / Gott trewlich bitten / daß er vns dieſelbige lang erhalten / vnd nicht vmb vnſer Suͤnde willen auch entziehen wolle.
Zum dritten muͤſſen wir nicht an den euſſerlichen mittelen hafften / vnd vnſer vertrawen / vnd zuverſicht ⸗ darauffſetzen / Sondern all vnfer zuflucht zum Herꝛen memmen / auff jhn allein ſehen / auff jhn trawen vnnd Sawen. Er will allein die ehr haben / daß er der ſey / der durch oder ohne mittel / allein in allen noͤthen helffen koͤn⸗ ne / vnnd helffe allen denen / die auff jhn ſich verlaſſen ⸗ vnd jhn anruffen.
Darvmb entzeucht er auch offtermals vns die euſſer⸗ lche mittel / daß er vns die fleiſchliche ſicherheit vertrei⸗ e / zu wahrer vnd rechter buß auffmuntere / vnſern glau⸗ ben Probiere / vns im Gebet vnd Gottſeligkeit vbe / vnd auff jhn allein ſehen lehre.
Sum vierdten / ſollen wir vleiſſig beten: Dann ob ſchon groß jammer vnd noth vorhanden / wie von dieſen letſten zeitten / der Geiſt Gottes / durch den Propheten Joelz. vnnd durch andere geweiſſaget hat: So haben wir doch dieſe troſtiiche verheiſſung von Gott / Daß es geſchehen ſolle. Wer den Nahmen deß Herꝛen wird an⸗ ruffen / der ſoll erhalten vnd ſelig werden.
Vnd ſo viel vom erſten 5


