ry
Suͤnden / darinnen man biß noch / ohn vnderlaß pfleget Fortzu fahren / werdẽ gewißlich eine vnzweyffliche vrſach n / daß vns der fromme Goit / ſolche gnade entzogen wvnd wo wir alſo / ohne beſſerung / fortfahren / ſich mit ſei⸗
nem ſegen gantz vnd gar von vnswenden / ſeinen gerech⸗ enzorn/che wirs vns verſehen / wie biß daher vber andere s Lander geſchehen / außſchütten / vnd die gedröwete vnd Straffe / endlich werde muͤſſen ergehen en. . Denn wie wolte doch der gerechte Gott / der geſuchten
vnnd angemaſten blindheit / bey dem hellen vnnd klaren ucht / feines heiligen vnd ſeligmachenden wortes / alle⸗ at zu ſchen / vnnd nicht der mal eines / ſolche heimſuchen 6, end ſraffene n Es wollen ja der mehrer theil nicht ſehen / was ſie ſe⸗ i ben/ſondern mit ſehenden augen blind ſeyn/thun die au⸗
in zu fůr der Sonne der gerechtigkeit / wollen nicht ver
chen was ſie horen. Denn ob ſie gleich auß Gottes wort . ugenſcheinlich vberwieſen / vnnd eines beſſern in jhrem arten vberzeugetſeynd / Somuß doch menſchen lehr vñ dicht mehr als das lebendige wort Gottes bey jhnen ten Solte denn der großmächtige Gott nicht zör⸗ en Solte der gerechte Richter nicht ſtrafßen⸗
Alſo / Geliebte in dem Herꝛn / haben wir / in dieſem be⸗
blen vñ hochbeſchwerlichen fall / ja wol zu klagen: Aber i ner klagen will / der klage vber ſeine Miſſethat vnnd m Bände. Wieder wen wollen wir murꝛen ? Ein jeglicher murꝛe rhr.s,
neder ſeine Sünde / vnd ſage mit Dauid Plal.ros. Wir w Sben geſündiget ſampt vnſern Vattern / wir habẽ miß⸗ Sandlet vnd ſindt Gottloß geweſen. Vnnd mit dem ſ en Dauiel: Wir habengeſuͤndiget / vnrecht gethan / b⸗ . C ſeynd
. .


