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mut / vnd andere Chriſtliche vnd Fuͤrſtliche tugenden S. F. G. alhie zu erzehien / it nit dieſes orts nochgelegenheit / Auch der ſolches nach der gebůre thun wolie / wůrde nicht an 1.oder 2. ſtunden / ſondern auch nicht an einem gan⸗ tzen Tage ʒeit genug haben.
Dieſes aber habe ich allein darvmb aiſo vermelden wollen / daß wir ſehen mochten / wie groſſe wolthat vns Gott / in dieſem vnſeren gnaͤdigſten Herin erzeiget hat / auff daß wir auch mogen erkennen lernen / vnſern groſſen vndanck vnd vielfaͤltige Suͤnden / damit wir ſolche gnade Gottes verſchuttet / vnd vns derſelben beraubet haben.
Es bedencke allhie ein jeder / was fur ein vnaußſprech⸗ liche gnade Gottes das iſt / daß wir bißhero einen ſolchen Fuͤrſten vnd Herꝛen gehabt / der all ſein euſſerſtes vermo⸗ gen / vleiß vñ arbeit angewendet / damit Gottes ehre/ vnd der Vnderthanen zeitliche wolfart vnd ewige ſeligkeit moͤchte gefurdert werden⸗
Wir folten ja billich Gott hoͤchlich gedancket haben ⸗ daß wir vnter vnſerem ſeligen Herꝛen / gleich als in einem Paradiß bißhero geſeſſen / vnd noch ſißzen / da wir Gott taͤglich in ſeinem wort hoͤren / durch vnſer Gebet mit jhm reden / zu Gott eyn vnd außgehen / vnd. volle genůgen fů⸗ vnſere Seele haben koͤnnen.
Ach lieber Gott was iſts fur ein elender jammer / wo man dieſer wolthaten beraubet iſt wie ſolches in dem Re⸗ giment Saulis / vnder andern Gottloſen Konigen / im volck Gottes / auch an vielen orthen der welt heutiges ta⸗ ges zu ſehen iſt.
Es iſt aber hoͤchlich zu beſorgen / vnſere behartliche vn⸗ danckbarkeit / verachtung Gottliches worts / vñ aller an⸗ dern gaben / die Gott bißßero ſoreichlich vnd vberflůͤſſig
gegeben / vnſere hartneckigkeit vnnd muthwil in allerle Suͤnden /
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