Zach. 1.
Eiech ʒʒ ·
Hier. 8.
2 Par.
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40 Chriſtliche Predigten / Gehalten bey der Leich / Herm
eine rew / die niemand gerewet. Wann wir nun mit ernſtli⸗ cher rew vnſerer Suͤnden mit weinen vnnd klagen vns zu jhm bekehren / vnd auß wahrem Glauben an Chriſtum vmb gnaͤdige verzeihung vnſerer Suͤnden jhne von gantzem hertzen anruffen / ſo wuͤrdt er ſein Angeſicht nicht gegen vns verſtellen / denn er iſt barmhertzig / vnnd will nicht ewiglich zurnen / ſonder will ſich auch zu vns kehren / vnnd ſeinen ge⸗ faßten zorn vnd Straffen fallen laſſen / vermog ſeiner war⸗ hafften / hoch bethewrten Zuſagung / da er ſpricht: So wahr als ich lebe / ich hab kein gefallen an dem iod des Gott⸗ loſen / ſonder daͤß der Gottlos ſich bekehre von ſeinem we⸗ ſen / vnd lebe Vnnd abermals: Ploͤtzlich rede ich wider ein Volck vnd Koͤnigreich / daß ichs außrotien / zerbrechen / vnd verderben woͤlle: wo ſichs aber bekehrt von ſeiner boßheit / darwider ich rede / ſoſoll mich auch rewen das vnglůck / das ich jhm gedacht zuthun.
Vnnd was ſolche Goͤttliche / rechtſchaffne / bußfertige Trawrigkeit guts vnd nutzlichs außrichte / vnd wie gnaͤdig der getrew Gott ſich finden laſſen woͤlle von denen / die jhn ſuchen / jhr vnrecht erkennen vnnd beweinen / das lehrt vns das folgende dritte Stuck der verleſnen Wort / das woͤllen wir auch hoͤren.
Das dritte Stuck.
Sð ER Allmaͤchtig Gott hatzwar ſeinem Volck / den Kindern Iſrarl / hren getrewen Vor⸗ ſteher / Moſen / jetz genommen / aber weil ſie ſich demutigen / will er ſie nicht troſtloß ohn ein Haupt
laſſen. Darumb ſo trit nach Moſe ins WJſn


