Ludwigen / Hertogen zu Wuͤrtemberg / . 41
der Sohn Nun / ein trefflicher Held / welcher kein Frembd⸗ ling / ſonder Moſis Diener geweſen / bey Moſe / vnd in ſei⸗ ner Haußhaltung aufferzogen woꝛden / welcher ward erfuͤl⸗ letmit dem Geiſt der Weißheit / das iſt / er war mit allen / zur Regierung eines ſolchen groſſen Volcks / notwendi⸗ gen Gaben von Got gezieret / vnd auff welchen Moſes bey ſeinem Leben / ſeine Hnd gelegt / vnd hiemit jhne zu ſeinem Succeſſorn / gleichſam als in ſeinem Teſtament / erwehlt vnd erklaͤrt / vnd das auß ſonderm Befelch vnd Brdnung Gvottes / wie geſchriben ſtehet: Der. HEn ſprach zu Moſeꝛ Nim Joſua zu dir / den Sohn Nun / der ein Man iſt / in Num.7. dem der Geiſt iſt / vnd lege deine Haͤnd auff jhn / vnd ſtelle fur den Prieſter Eleazar / vnnd fur die gantze Gemein / vnd gebeute jhm voꝛ jhꝛen augen / vnd lege dein Herꝛligkeit auff yhn / daß jm gehvꝛche die gantze Gemein der Kinder Iſrael. Es ſpricht auch der HErꝛ ſelbs / nach dem tod Moſis / di⸗ ſem Joſua gant gnaͤdig vnd troͤſtlich ʒu: Weil Moſes ſein Joſ.i⸗ iieber Knecht geſtoꝛben ſo woͤlle er jetz mit Joſua ſein / wie er mit Moſe geweſen ſey / woͤlle jhn nicht verlaſſen / noch von jhm weichen / darumb ſolle er getroſt/ frewdig / vnd vn⸗ uerzagt ſein / vnnd ſoll das Buch des Geſet nicht von ſei⸗ nem Mund laſſen kommen / ſonder allerdings thun nach dem / das darinnen geſchriben ſiehet / alsdann werde jhm ge⸗ lingen / in allem / das er thue / werde weihlich handlen koͤn⸗ nen / vnd niemand ſoll jhm widerſtehen ſein lebenlang. So ſein die Kinder Iſrael mit diſem Joſua auch ſehꝛ wol zufri⸗ den / dann er ſchon vor ettlichen vilen jaren / bey lebzeitten / vnd auff anordnung Moſis / ein gute prob gethon / da er die Feind des Volcks Gottes / die Amalekier / erlegt / vnd Syod.m. dempffet / vnd darmit ſchon ſelbiger zeit erwiſen / was das Volck in kuͤnfftig von jhm zuhoffen . Darumb erken⸗
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