Chriſtiche Predigten / Sehalten bey der keich / Hern
vnnd Herligkeit dahin. Wo iſt Alerander Magnus / der in einer kartze die gantze Welt vnder ſich gebrachte Job Jeb. z. ſagts vns am drikten tap. Im Tod ſeind beides kleine vnnd W groſſe. Vnnd Syrach amio. rap. Wann der Artzt ſchon vr.o. lang flickt / ſo heißt e doch:heut Koͤnig / morgen Tod. Wo iſt der ſchöne Abſolon / vondeſſen Jußſolen / biß auff ſein San· Haupt! kein fehl oder mackel / die jhne verſtellt / an jhme ge⸗ weſen. Aber dem Tod iſt die Blum nicht zu ſchoͤn geweſen · Aſael / war ſo leicht von Füſſen / wie ein Reh auff dem Feld / dennoch kan er dem tod nicht entlauffen / ja er laufft dem Tod in die Seges hinein: vnnd in einem hui verdor⸗ ret die Blum .
Aber / was ſagt man von alten / ſtarcken freichen / ſchoͤ⸗ nen / geſchwinden Leuten / denender Tod das liecht abgebla⸗ ſen / vnnd deren Gůte ſchnell verſchwunden ? moͤchten doch nur die jenige Blumen / welche Gott zu ſondertraut in ſei⸗ nen Luſigarten (hme zu ehren / wie auch der Kirch vnd Po⸗ licey zu gutem) gepflantzt vnd auffgebracht/ jhr Herꝛligkeit erhalten / vnd des verwelckens ſicherwehren? Aberda hilfft kein hinderſich ſehen. Es bleibt dabey⸗ ailes Fleiſch iſt Hew/ vnnd all ſein Herligkeit vnnd Gůte / wie ein Blum auff dem Feld: alſo / daß auch fromme Koͤnig / Fuͤrſten / vnnd Regemten Gwar eitwo in flore ætatis, vnnd da ſie in jhrem beſien thun geweſen) den graſigen Weg gehen můſſen. Es ſtirbt nicht nur Phargo / ſonder auch Moſes vnnd Joſua: nicht nur Saul / ſonder auch Dauid vnd Jonathan: nicht nur der Gottlos Ahab / ſonder auch der fromme Aſa: nicht „iego. nur Ivachas / ſonder auch Joſias: nicht nur Ahaſias / ſon⸗
es* der auch Ezechias ꝛwelcher als er 39. Jar alt geweſen / empfahet er den Beſcheid von Gott dem HE RRM / ſein Stuͤndlin ſey außgeloffen / er ſoll ſein Hauß ˙ vn
Sam1.


