Pfal: 13. v.8.
Philip: 1. v. 6.
2. Tim: 1. v. 12.
Nor: 4.v. 14.
Leichpredig Maven Joachims gegruͤndet / vnnd bewaret / daß ſie vns niemand nemen koͤnne.
Alſo muͤſſen ſich die Glaubigen hlerauff verlaſſen ſo
wiſſen ſic / daß ſit biß ans Ende beharꝛen / vnd gewiß ich Se⸗
lig werden: Denn der HErꝛ verleſſet nicht das Werck ſei⸗ ner Haͤnde / daß iſt / dieſelben die er in Chriſto Jeſu erwehlet/ demſelben gegeben / vnd in jhm erſchaffen: ſondern führet es gewalug vnd gerꝛlich hinauß.
Damtt troͤſtet Paulus die Glaubigen Philipper / vnd ſpricht: Ich bin deſſelbigen in gutter zuverſicht / daß der in euch angefangen hat das gutte Werck / der wirt es auch vol⸗ fuhren biß an den Tag JE ſu Chriſtt. Alſo kan ein jeglicher glaubiger mit Paulo von Hertzen ſagen: Ich weiß /an wel⸗ chen ich glaube / vnd bin gewiß / daß er kan mir meine beylag⸗ bewahren biß an jenen tag.
Das iſi die rechte eigenfchafft deß Glaubens / daß einer
weiß / was / vnnd an wen er glaube⸗ daß er ſich verleſſet auff
G Ottes Warhett vnd trewe / auff ſeine Allmechtigkeit / vnꝰ daß er vnſere Seligkett als eine beylage alſo bewaren kan vã wil / biß auff den Tag JEſu Chriſti⸗ daß er gewihlich Seliz werde.
Ein ſolcheꝛ glaube iſt in demErtzvatter Abraham gewe⸗ ſen wte geſchriebẽ ſtehet Rom :4. Abraham wardnit ſchwach im Glauben / denn er zwetfelte nicht an der verhetſſung Got⸗ tes vurch vnglauben: ſondern ward ſtarck im Glauben / vnd gab G Dtt die ehre / vnd wufie auffs aller gewiſſeſt / das was GOtt verheiſſen / das kan er auch thun . Solchen Glauben můſſen wir auch haben / wañ wir Abrahams Kinder / vñ Er⸗ ben Gottes ſein wollen. ? ch mein lteber Vatter / haſt dumich deinem lieben Sohn gegeben / ehe ich geboren bin⸗ ſo wirſiu mich ja liebẽ in ewigkelt / du biſt jawarhafftig / du biſt ja groͤſ⸗ ſer denn alles / auff deine Warhett / auff deine Allmechtigkett grůnde ich mich / das ſeynd die beyde Seuien vnnd Pfetler meines Glanbens; Ver⸗


