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zu Ortenburg. 3
allein ich kleb / du kanſt mich ſtaͤrcker machen. Erhalte vñ
ſtaͤrcke mich ja durch deinen Heyligen Geiſt / daß ich mich / a veſtiglich/miten im Tode darauff verlaſſe. Sprich du zu 13 „ mir: Fuͤrchte dich nicht / Ich bin mit dir / weiche nicht / deñ ich ꝛ0. bin dein Gott / ich ſtercke dich / ich helffe dir auch / ich erhalte dich / durch die rechte Hand meiner gerechtigkeit. Fuͤrchte
dich nicht / denn ich habe dich erloſet / Ich habe dich bey dei⸗ F. v⸗ nem Namen geruffen. Du biſt mein / denn ſo du durchs Waſſer geheſt / wil ich bey dir ſein / daß dich die ſtroͤme nicht
ſollen erſeuffen / vnd ſo du ins Fewer geheſt / ſolt du nit bren⸗ nen / vnd die Flamme ſol bich nicht anzuͤnden.
Ach / ſprich mich ja in meinem Hertzen alſo an / durch deinen Heyligen Geiſt: Ich bin dein · vnd du biſt mein / vnnd wo ich bleib da ſolt du ſein / der Feind ſol vns nicht ſcheiden. Alſo koͤnnen wir getroſt ſagen: Leben wir / ſo Leben wir dem nom: ½ HE RR N :Sterbẽ wir ſoſterben wir dem Herin: Wir * leben oder ſterben / ſo ſind wir deß Herꝛn / Vnnd darauff 3 getroſt vnſer Seelen / mii Stephano / dieſem getrewen Hir⸗ 2, ten Jeſu Chriſto / befehſen: Herꝛ Jeſu / Nim meinen Geiſt auff. Seinen Vatter betreffent / hoͤret ein jeder glaubiger ⸗ daß er jhm ſeine Seligkett habe laſſen befohlen ſein / ehe dann er geborn / ja ehe der Welt gꝛund iſt geleget worden / da er jhn ſeinem Sohn gegeben hab / wie ſolte er denn ſeiner jetzt ver⸗ ꝰnach dem er ſeinen Sohn jhm / vnnd fuͤr jhn gegeben hab. Zu diſer lieb kom̃et die vnendliche groͤſſe deß Vattees ⸗ gegen dem alle Creaturen / wie nichts ſeynd / vñ das geringſte nit vermogen / die ſich auch ohne ſeinen willen weder regen noch bewegen koͤnnen. Vnnd wenn der Vatter groͤſſer iſt denn alles / ſo kan vns / mich vnnd dich / vnnd einen jeglichen glaubigen / ja nlemand auß ſeiner Hand retſſen. Sind JEſus Thriſtus / vnnd der Vatter eins / eines willens / eines gewalts / eines weſens / ſo iſt ja meine vnd delne Seligkeit alſo F gegrun⸗


